Imperial Cleaning

Austen Henry Layard

Diese homepage hilft mir enorm,auch ein Ebook hilft mir gut dabei. Bei mir war es so, dass er irgendwann nur noch selten Lust hatte und genau das verstehe ich nicht.

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Besserer Sex in jeder Beziehung. Powered by Men's Health. Wesir und Eunuch bringen Leute herbei, die verschiedene Tiere führen: Layard schloss daraus, dass es sich um Tributzahlungen handelt. Er konnte nicht wissen, dass es sich um Jehu , den König von Israel, handelt.

Zur gleichen Zeit entdeckte man in der südöstlichen Ecke ein geflügeltes Löwenpaar, deren Oberteile jedoch gänzlich zerstört waren, da sie aus grobem Kalkstein gefertigt waren.

Zwischen den Löwen, die den Eingang bildeten, befanden sich ein Paar ebenfalls zerkrümelnder Sphingen. Der Eingang war ganz unter Holzkohle begraben und der Alabaster verkalkt, so dass er sofort zersprang, wenn er der Luft ausgesetzt wurde. Auch zwei weitere Löwen, die dem Feuer ausgesetzt waren, waren nur noch in Stücken vorhanden.

Beim Weitergraben hinter den Löwen entdeckte er einige Zeilen Keilschrift, aus der er die Namen dreier Könige in genealogischer Reihe entzifferte.

In der Südwest-Ecke kam es zu Funden ganz anderer Art. Layard hatte auf eine beträchtliche Tiefe graben lassen, ohne Spuren eines Gebäudes zu finden. Es wurde eine Platte mit Inschrift gefunden, die Layard als die gleiche wie auf den Stieren im Zentrum des Hügels gesehen hatte. Als die Platte aufgerichtet wurde, stellte man fest, dass sich darunter ein Sarkophag befand mit einem gut erhaltenen Skelett, das aber sofort in Stücke fiel, als es der Luft ausgesetzt wurde.

Darin standen zwei Krüge aus rotem Ton und eine kleine Flasche aus Alabaster. Kurz danach fanden sie einen zweiten Sarkophag mit ähnlichen Grabbeigaben. Jetzt war es an der Zeit, eine Pause einzulegen. Dazu benötigte er viele Meter Seile und Matten und diese mussten aus Syrien importiert werden. Als eine Ladung von Beduinen gestohlen wurde, ritt Layard mit einigen türkischen Polizisten in das Lager, wo sie sofort die neuen Seile am Zelt des Scheichs bemerkten.

Am nächsten Tag erhielt Layard seine Waren durch die Stammesangehörigen zurück. März war der Stier so weit vorbereitet. Filzmatten sollten das Durchscheuern der Seile oder Beschädigungen beim möglichen Herabfallen verhindern.

Layard richtete sich nach der Methode, die Botta zum Transport angewandt hatte und konnte sogar einige von dessen Ochsenkarren benutzen. Als Hebel dienten Baumstämme. Die Familienangehörigen hatten sich als Zuschauer eingefunden. Trommeln und Pfeifen sowie das Kriegsgeschrei der Araber begleiteten die Aktion, so dass weder die Aufseher mit ihren Nilpferdpeitschen — geschweige denn Layard — sich Gehör verschaffen konnten. Die trockenen Seile und Taue quietschten, sobald sie die Spannung spürten.

Sie wurden mit Wasser begossen, aber vergebens. Der Stier fiel hinunter und mit ihm viele Araber, welche die Seile zogen. Layard befürchtete, dass der Stier zerschmettert worden war. Das war zum Glück nicht geschehen und er war auch noch in die Position gefallen, die er benötigte. Auch die Araber waren unverletzt und begannen nach dem Schreck sofort einen wilden Tanz. Sobald sie sich beruhigt hatten, wurde ein neuer Versuch gewagt und die Skulptur hinausgezogen. Bis ans Ende des Grabens waren Längsschwellen gelegt und es wurden immer wieder Walzen untergeschoben.

Sowie die Skulptur vorwärtsging, wurden die hinten freigewordenen Walzen wieder untergelegt und nach kurzer Zeit erreichte sie das Ende des Grabens. Am Abend wurde ein Freudenfest gefeiert und am nächsten Tag ging die Arbeit weiter. An der abschüssigen Stelle des Hügels wurde der Stier hinunter geschafft, indem die Erde abgetragen und die Baumstämme gelegt wurden.

Bald konnte die Figur durch Herablassen auf den Wagen gestellt werden. Büffelochsen wurden vorgespannt — aber diese weigerten sich, die Last zu ziehen. Im verlassenen Dorf Nimrud blieben zwei Räder in einem Graben stecken, obwohl Layard die Strecke vorher gründlich untersucht hatte. In diesen Gräben wurde Korn, Gerste und Stroh für den Winter aufbewahrt und sie waren nur notdürftig zugedeckt.

Ihre Versuche, den Wagen wieder flott zu bekommen waren vergeblich. Die Angreifer konnten jedoch vertrieben werden. Am nächsten Tag gelang es ihnen, die Räder zu befreien und die Prozession ging weiter Richtung Flussufer. Hier gruben sich die Räder in den Sand und es mussten Planken ausgelegt werden. Die Araber errichteten ihre Zelte um den Stier herum zur Bewachung. Mitte April waren die Vorbereitungen hierfür beendet und Layard benutzte jetzt die doppelte Anzahl von Seilen.

Er hatte beschlossen, den Löwen sogleich auf den Wagen zu heben und nicht erst auf Walzen durch einen Graben zu schleifen. Da der Löwe an mehreren Stellen gesprungen war, musste seine Herabnahme und der Transport mit besonderer Vorsicht geschehen. Die Araber versammelten sich wieder wie beim Transport des Stieres und alles gelang prächtig. Lediglich für den Transport zum Fluss benötigten sie zwei Tage, weil die Räder des Wagens immer wieder im Sand versanken. Weil aus den Häuten nach und nach Luft entweicht, müssen diese kontrolliert und die Luft nachgefüllt werden.

Dies musste in Bagdad geschehen. Layard rechnete wegen der schweren Last mit 8 bis 10 Tagen. April wollte Layard den Versuch der Verschiffung starten. Dazu war das hohe Ufer bis an den Rand des Wassers zu einer steilen schrägen Fläche abgestochen worden. Nun aber erschien plötzlich Hormudz Rassam mit einer schlechten Nachricht: Layard wusste, dass ein oder zwei Anführer der Dscherbur die Urheber waren und so versuchten, von den Arbeitern selbst mehr Geld zu bekommen.

Die Scheichs hatten ihre Zelte in Sichtweite des Dorfes aufgeschlagen und viele mussten ihnen folgen. Am Abend erschien dieser treue Freund und er schickte einen Befehl an seinen Stamm, den Marsch nicht fortzusetzen und mit der Anzahl zurückzukehren, die Layard benötigte.

Als die Dscherbur die Abu Salman Araber anrücken sahen, kamen sie nach Nimrud zurück, um ihre Dienste wieder anzubieten. Layard hörte sie jedoch nicht an. Die auf die schiefe Ebene gelegten Pappelholzbalken wurden jetzt mit einem Gleitmittel geschmiert. Dieses mussten die Araber an den Seilen verhindern. Auch hier klappte alles nach Wunsch. Als die Arbeit getan war, gab Layard ein Gastmahl für Abd-er-Rahmann und seinen Leuten sowie für alle, die ihm bei der Verladung der Skulpturen geholfen hatten.

Dann nahmen sie Abschied. Am Morgen des Aus den Dörfern in der Nachbarschaft wurde berichtet, dass diese Ruinen eine unerschöpfliche Quelle von Baumaterial seien und Layard war gespannt, ob dort noch irgendein Gebäude existierte. Dieser Ort war den Gläubigen heilig. Die Araber schlugen ihre Zelte an den Laufgräben auf. Hier fanden Männer und Frauen Platz für ihre täglichen Waschungen. Trinkwasser holten sie jedoch vom Tigris. Layard wohnte im Dorf. Darauf wurde das Monument errichtet. Wurde das Gebäude zerstört, blieben die Ruinen auf der Plattform zurück.

Also suchte er nach Plattformen. Weil Kjundschik sehr verschüttet war, musste er tief graben, womit er in der südwestlichen Ecke begann. Man fand Bruchstücke von Alabaster. Aus den Inschriften der Platten konnte Layard entnehmen, dass es sich — nach den in Nimrud gefundenen — hier um den Sohn des Erbauers von Khorsabad handeln müsse, bzw.

Er hatte bald einen Teil des Südwest-Palastes in Kujundschik ausgegraben und war davon überzeugt, dass eine Fortsetzung der Untersuchungen in Kujundschik reich an interessanten und wichtigen Resultaten sein würde.

Layard hatte nur noch wenig Geld, so dass er am Hormuzd Rassam, seine rechte Hand, begleitete ihn nach England [20]. Layards Rückkehr nach Europa war überschattet von der Revolution, die Europa erschütterte. Man hatte ihn über einen offenen Posten im Auswärtigen Amt informiert und er sollte in Konstantinopel auf Sir Canning warten. Seine Weiterreise führte ihn nach Paris, wo Botta ihn mit offenen Armen empfing.

Botta selbst hatte erwartet, dass man ihn als Französischen Konsul zurück nach Mosul senden werde, aber die politischen Ereignisse in Frankreich verhinderten das. Stattdessen erhielt er einen kleinen Posten in Jerusalem. Die beiden Männer sollten sich nie wieder sehen.

Schnell nahm er Kontakt mit seinem Arbeitgeber, dem Britischen Museum, auf. Die erste Sendung aus Nimrud war eingetroffen und die Stücke waren bereits ausgestellt, obwohl noch einige Kisten am Kai von Basra auf Verschiffung warteten. Er benötigte noch Ruhe, um sich von der Erschöpfung und den wiederholten Malaria-Anfällen, die ihn sehr geschwächt hatten, zu erholen. Er war nicht wirklich bereit, so schnell wieder in den Nahen Osten zu reisen, denn er fand Freude an seinem neuen Ruhm und den Dinnerparties, die dieser mit sich brachte.

Vorkehrungen wurden getroffen, seine Zeichnungen und Texte zusammen mit einer Erzählung über seine Ausgrabungen zu veröffentlichen. Die Regierung hatte dringenderen Angelegenheiten nachzugehen als archäologischen Expeditionen in den Mittleren Osten.

Das viktorianische Zeitalter war noch immer klassenbewusst und Layard hatte keine mächtigen Verwandten, die seine Interessen vertreten konnten. Sie hatte vielerlei Interessen, lernte einige Sprachen während ihrer Schwangerschaften und nahm eine aktive Rolle in den Geschäften ihres Mannes ein. Sie wiederum ermunterte ihn, die Beschreibung seiner Entdeckungen zu beschleunigen. Layard lebte bei seiner Mutter in Cheltenham und verbrachte das ganze Jahr mit Schreiben.

Er trat von seinem Posten in der Grenzkommission im September zurück. Als er sie jedoch auspackte, musste er enttäuscht feststellen, dass sie nachlässig verpackt worden und dadurch die meisten zerbrochen waren. Seine Aufzeichnungen über die Fundorte waren alle durcheinander und viele der kleineren Stücke waren verschwunden. Nun prasselte auf Layard Lob von allen Seiten ein. Diese Veröffentlichung sowie die jetzt ebenfalls vorliegenden, von Herrn Botta in Khorsabad entdeckten, Keilschriften boten vielfältiges Material für Untersuchungen.

Sir Henry Rawlinson verkündete , dass es ihm gelungen sei, die Inschrift des schwarzen Obelisken, den Layard in Nimrud entdeckt hatte, zu entziffern. Dieses Mal sollte der Künstler F. Cooper für die Zeichnungen ihm zur Seite stehen. Er benachrichtigte sofort Hormuzd Rassam, der in Oxford studierte, und er nahm den englischen Arzt Humphrey Sandwith, [23] der den Osten bereist hatte und sich gerade in Konstantinopel aufhielt, ebenfalls mit.

Ende August machten sie sich gemeinsam auf die Reise nach Mosul. Die Basreliefs waren jedoch verunstaltet. Toma Shisman, der Aufseher, hatte eine ganz besondere Technik erfunden: Danach war es relativ einfach, dieser Mauer zu folgen und dann durch Türöffnungen von Raum zu Raum zu graben bis der ganze Komplex offengelegt war.

Unglücklicherweise waren die assyrischen Paläste aus Lehmziegeln , die in der Sonne getrocknet gebrannt waren, erbaut. Dieses Material ist für ein ungeübtes Auge nicht leicht zu erkennen, so dass die Arbeiter durch viele Wände brachen, ohne sich dessen bewusst zu sein. Das bedeutete aber auch, dass die Mitte des Raumes nicht ausgegraben wurde. Überall waren Reliefplatten, die Krieg, Gefangennahme und Sieg zeigten.

Diese Reliefs bedeckten die Platte vollständig und waren nicht unterteilt wie die in Nimrud gefundenen. Auch zeigten sie viel mehr Einzelheiten im Hintergrund. Man konnte Obst- und Weingärten der Levante? Layard hatte den Eindruck, dass sie Geschichten erzählten. Seine Ankunft in Mosul hatte sich schnell herumgesprochen und viele seiner alten Arbeiter, wie der Marmorschneider, Zimmermann und Aufseher konnte er wieder einstellen.

Oktober konnte er die Ausgrabungen wieder aufnehmen. Oktober ritt er mit Hormudz Rassam nach Nimrud. Die Truppen des Paschas reichten nicht aus, um die Überfälle der Beduinen zu stoppen, so dass die Bewohner noch immer in Furcht lebten.

Er inspizierte den Nordpalast und sah aus der sich gesenkt habenden Erde einige Ecken von Reliefs oder Skulpturen herausragen. Der Südwest-Palast lag unbedeckt, wie er ihn verlassen hatte. Das waren die Zeichen einer guten Bewachung durch die Bewohner, die auf dem Hügel ihre Felder bestellten.

Auch in Nimrud sammelte er seine alten Arbeiter, um die Ausgrabungen des Nordwest-Palastes fortzusetzen. Neue Gräben wurden beim Zentralpalast in der Mitte geöffnet. Der Tell — oder die Pyramide — in der Nordwest-Ecke war noch nicht untersucht. Layard ordnete an, einen Tunnel auf der Westseite von der Basis des Felsens auf dem er lag, in den Schuttberg zu treiben.

Der Neffe von Abd-er-Rahman erschien mit einigen seiner Männer, da er von Leuten, die sich auf dem Hügel zu schaffen machte, gehört hatte und nach dem Rechten sehen wollte.

Einen Tag später fand er Henry C. Rawlinson tief schlafend in einem der ausgegrabenen Räume. Da dieser Fieber hatte, begleitete Layard ihn nach Mosul und drei Tage später reiste Rawlinson weiter nach Konstantinopel. Cooper, der in Mosul wohnte, ritt jeden Tag nach Kujundschik, um die gefundenen Basreliefs zu zeichnen.

Hormuzd Rassam, der Layard bei seinen Ritten gewöhnlich begleitete, war Oberaufseher. Er kümmerte sich um die Auszahlung der Löhne, schlichtete Streitigkeiten und erledigte viele andere Aufgaben. Er war ein wichtiger Mann, der den Charakter der verschiedenen Araberstämme bestens kannte und dementsprechend mit ihnen gut umgehen konnte. Ohne ihn hätte ich mit den zur Verfügung gestellten Mitteln nur die Hälfte erreicht. In der Mitte von jeder Seite befand sich ein Eingang, der von Stieren bewacht war.

Die Wände waren vollständig mit Reliefs bedeckt, die unter dem Feuer stark gelitten hatten. Ein schmaler Gang führte in die Südwest-Ecke, die Layard bereits bei seinem ersten Besuch untersucht hatte. Von einigen war nur der untere Teil erhalten. An der Westseite war ein Tunnel gehauen, weil es hier keinen Eingang gab, der zu den von Mr. Ross ausgegrabenen Räumen führte und somit eine Verbindung herstellte. Die gesamte Galerie wies Reliefs auf.

Besonders interessant waren die der Westseite, welche den Transport der Stiere wiedergeben, die die Tore in den Palast bewachten. Hier erhielten sie die Feinarbeiten und wurden dann in ihre endgültige Position gezogen. Eines der Reliefs zeigt die Figur aufrecht auf dem Schlitten, gehalten durch Männer mit Seilen und gegabelten hölzernen Requisiten.

Sie wurde aufrecht gehalten durch Bäume, die zusammengehalten wurden durch Querbalken und Keile, unterstützt durch Blöcke aus Holz oder Stein.

Taue, Rollen, Seile und Hebel wurden von den Arbeitern benutzt. Die Methode war ähnlich der, die Layard und Botta angewandt hatten, als sie die Stiere entfernten und nach Europa verschifften. Lachisch weigerte sich, Tribut an den assyrischen König Sanherib zu zahlen und wurde deshalb zerstört. Das Lachisch-Relief zeigt deutlich die Ereignisse der Schlacht:.

In Kujundschik erwarteten ihn überraschende Funde. Viele Exemplare sind nach England gebracht worden. Die Wichtigkeit dieser Relikte ist einfach zu verstehen: Die Schrift ist klein und die Buchstaben stehen so dicht aneinander, sodass man erheblicher Erfahrung benötigt, um diese zu trennen und abzuschreiben.

Diese Räume schienen ein Lager für solche Dokumente zu sein. Sie waren mit einem Instrument in den feuchten Ton gedrückt worden, der danach gebacken wurde. Die Dokumente waren verschiedener Art: Listen von Göttern und wahrscheinlich den Geschenken, die ihren Tempeln geopfert wurden, Gebete. Briefe in Tabellen mit bilingualer oder trilingualer Sprache; grammatikalische Übungen, Kalender, Listen der heiligen Tage; astronomische Berechnungen; Listen von Tieren, Vögeln und verschiedenen Objekten usw.

Viele sind mit einem Siegel versehen und erweisen sich als Verträge oder die Abtretung von Land. Wieder andere tragen den Eindruck von Rollsiegeln. Auf einigen Tafeln befanden sich phönizische oder kursive aramäische Buchstaben und andere Zeichen. Die angrenzenden Räume enthielten ähnliche Relikte, jedoch in wesentlich kleinerer Anzahl. Viele Kisten wurden mit diesen Tafeln gefüllt und an das British Museum gesandt. Noch heute sind Wissenschaftler damit beschäftigt, die Fragmente dieser Tontafeln wie in einem Puzzlespiel zusammenzusetzen und zu identifizieren.

Zweiundzwanzig Jahre nachdem die In der angestaubten Atmosphäre des British Museum beschäftigte sich George Smith damit, weitere dieser Tafeln zu entziffern. Dabei entdeckte er das heute weltberühmte Gilgamesch-Epos , die Erzählung des legendären Königs Gilgamesch von Uruk , der sich zum Urahn des Menschengeschlechts Utnapischtim aufmachte, um die Unsterblichkeit zu suchen. Eine Stelle jedoch faszinierte Smith besonders.

Die elfte Tafel erzählt von der Flut und Utnapishtim. Der Rat der Götter entschied, die ganze Erde unter Wasser zu setzen, um die Menschheit zu vernichten. Zusammen mit diesen Tafeln entdeckten sie eine Anzahl von feinen Tonstücken, die den Eindruck von Siegeln vermittelten und die offensichtlich den Dokumenten beigefügt waren, die auf Leder, Papyrus oder Pergament geschrieben waren.

Die Dokumente selbst waren verschwunden. In den Tonsiegeln sind noch die Löcher für ein Band oder Streifen aus Tierhaut zu sehen, an dem das Siegel befestigt war. In einigen war Asche verblieben und der Daumen- oder Fingerabdruck, mit dem die Mulde geformt worden war. Manchmal fand man einige Abdrücke des gleichen Siegels auf einem Stück Ton.

Das häufigste assyrische war das des Königs, der einen Löwen erlegt mit einem Schwert oder Dolch und häufig umrandet war von einer Inschrift oder einer gemusterten Bordüre. Dies schien ein königliches Siegel zu sein. Die wichtigste und bemerkenswerteste Entdeckung war ein Tonstück, das den Abdruck von zwei königlichen Signets enthielt, einer war assyrisch, der andere ägyptisch.

Der ägyptische stellte den König dar, der seine Feinde erschlägt. Der Name, geschrieben in Hieroglyphen in der üblichen königlichen Kartusche, war der von Schabaka aus der Dieser König regierte in Ägypten gegen Ende des 7. Layard vermutete, dass diese Siegel einem Friedensvertrag zwischen Assyrien und Ägypten beigefügt waren.

Auf einem Zylinder aus klarem Feldspat fand er den König eingraviert, in einem Bogen stehend wie bei dem Felsrelief von Bavian. Layard schloss daraus, dass es sich hierbei um das Siegel oder ein Amulett von Sanherib handeln müsse. In einer Hand hält er das heilige Szepter und die andere ist in Anbetung erhoben vor der geflügelten Figur in einem Kreis, die hier mit drei Köpfen dargestellt ist. Diese Darstellung des Emblems ist sehr selten.

In Ninive hatten sie den imposanten Eingang freigelegt, der von einer monumentalen Fassade flankiert war mit riesigen geflügelten Stieren und Figuren — ähnlich denen, die Botta in Khorsabad gefunden hatte. Die Stiere waren mehr oder weniger zerstört. Glücklicherweise jedoch, war der untere Teil von allen erhalten geblieben. Aufgrund dieser Tatsache verdanken wir Layard die Auffindung der höchst wertvollen Aufzeichnungen der alten Welt, durch welche die Arbeit der Altertumsforscher belohnt wurde.

Auf den vier Stieren der Fassade waren zwei Inschriften, jede Inschrift war über ein Paar ausgeführt und die beiden hatten genau die gleiche Bedeutung. Es tauchen darin die Namen Hezekiah auf und auch von Sargon und Salmanasser.

Darauf kam er durch einen Vergleich mit einem in Ninive gefundenen Relief. Die meisten der gebrannten Ziegel, die im Schutt gefunden wurden, trugen den Namen Sanheribs. Nach seiner Rückkehr am Zum Glück ging nichts verloren. Auf einer besonders schönen stand der König an einer Seite des zweiten Eingangs zusammen mit einem kleinen Stein-Altar.

Das Innere des Tempels war schwer beschädigt durch ein Feuer, dennoch gab es Tafeln mit langen Inschriften heute wissen wir, dass er dem Gott Ninurta geweiht war.

Sie waren jedoch fast zerfallen und es gelang, lediglich zwei Schilde nach England zu senden. Sie fanden eine Vase aus Glas und aus Alabaster, auf denen der Name von Sargon stand, sowie zwei Würfel jeweils mit einem in Gold eingelegten Skarabäus. An einer anderen Stelle fanden Sie den königlichen Thron.

Er war beinahe völlig zerfallen. Layard konnte jedoch die Ähnlichkeit mit dem Thron von Sanherib auf den Lachisch-Reliefs und demjenigen von Khorsabad ausmachen. Das Holz war mit besonders schönen Bronze-Arbeiten belegt. Zahlreiche Fragmente dieser Verzierungen sandte er nach England. Durch diese beinahe zufällige Entdeckung des Raumes wurde Layard bewusst, dass noch viele Schätze in Nimrud verborgen sein könnten. Sie arbeiteten bis zum Sommer Sandwith so erschöpft, dass Layard sie zur Erholung in die Berge schickte.

Er selbst und Hormuzd Rassam hatten bereits wiederholt Malaria-Anfälle erlitten. So bereiteten sie die erste Verschiffung aus Kujundschik vor und Layard stellte die Arbeiten in den Ruinen im Juli ein. Leider verschlechterte sich der Zustand von Cooper und Doktor Sandwith, so dass beide nach Konstantinopel und dann zurück nach England reisen mussten.

Der Van-See in der heutigen Türkei gehörte damals zu Armenien. Layard machte Kopien von den zahlreichen Inschriften, die er in der Zitadelle von Van und anderswo vorfand. Er schickte sie an das British Museum. Angeblich befindet sich hier das Grab Jonas, zu seiner Ehre wurde eine Moschee gebaut.

Sie ist eine Pilgerstätte. Nabi Yunis ist praktisch durch eine Schlucht zweigeteilt. Es gelang ihm jedoch durch eine List, den Inhalt eines Teils des Hügels zu finden. Layard schlug ihm vor, sie durch seinen Aufseher diese für ihn auszugraben unter der Voraussetzung, dass Skulpturen, beschriftete Steine usw. Toma Shisman blieb Aufseher in Kujundschik. Er hatte die Absicht, die Ruinenstätten im südlichen Mesopotamien zu besuchen. Major Rawlinson jetzt Sir Henry war in England. Layard war dort Gast bis zum 5.

Dezember, weil er wiederum mit Fieberanfällen krank war. Sie erhielten vom türkischen Pascha Empfehlungsschreiben an die Chefs der zu passierenden Gebiete und machten sich auf den Weg nach Hillah. Dort suchte er die türkischen Offiziere des Forts auf, die Layard während seines Aufenthaltes freundlich unterstützten. Da der Pascha gegen rebellierende Stämme unterwegs war, blieb Layard aufgrund der aufrührerischen Stimmung nur der Besuch der berühmten Ruine von Birs Nimrud.

Borsippa babylonisch Barsip, auch Bursip, bei Strabon Borsippa, bei Ptolemäus Barsita , war die Schwesterstadt Babylons, auf der rechten, westlichen Euphratseite gelegen.

Stadtgott war Nebo, dessen Haupttempel einen Tempelturm Zikkurrat hatte. Dieser Turm, dessen Ruine Birs Nimrud genannt wird, bildet noch heute die imposanteste ganz Babyloniens.

Sir Robert Ker Porter hatte bereits Babylon besucht. Er malte die dortigen Ruinen und auch die von Borsippa und dachte, wie viele andere, es sei der Turm von Babel. Sie fanden Holzsärge mit Skeletten — jedoch war der Gestank so stark, dass sie weitere Nachforschungen aufgeben mussten.

An anderer Stelle fanden sie einige Steine mit der Inschrift von Nebukadnezar. Sie gruben zwar weiter, aber entdeckten im Schutt nichts von Bedeutung. An der Westseite zeugten die Steine von solider Maurerarbeit, wiederum mit dem Namenszug, jedoch wollte Layard nicht spekulieren, ob hier einmal ein Palast von Nebukadnezar gestanden hatte.

Sie fanden noch ein Fragment eines Reliefs, das drei Gottheiten zeigte, ähnlich dem in Ninive — sowie einige Schalen mit hebräischen Inschriften. Die Resultate seiner Grabungen waren eine Enttäuschung, da er sich mehr erhofft hatte. Die Einheimischen, die hin und wieder glasierte Steine gefunden hatten, versicherten ihm, dass sie keinerlei Mauern oder Platten gesehen hatten.

In Hillah kaufte er einige gravierte Zylinder und Fibeln, die nach starken Regenfällen an die Oberfläche der Ruinen gespült und dann zum Verkauf angeboten wurden. Layard besichtigte nun acht Meilen nordöstlich von Hillah den riesigen Ruinen-Hügel von El Hymer , der aus einer Reihe von Terrassen und Plattformen besteht, ähnlich denen in Birs-Nimrud, auf denen vermutlich sakrale Gebäude standen. Layard und seine Truppe brachen am Um dem Scheich einen Gefallen zu tun, heuerte er Boote und einige zusätzlich Arbeiter an, die sie täglich zu der Ruine brachten.

Es war inmitten der Regenzeit und ziemlich kalt in Layards Zelt. Einige sind durch tiefe Schluchten getrennt. Ein hoher Kegel befindet sich in der Nord-Ost-Ecke, wahrscheinlich die Überreste eines quadratischen Turmes, der vollständig aus luftgetrockneten Ziegeln gebaut wurde.

Die Afaij erzählten, dass darin ein goldenes Schiff, gefüllt mit dem gleichen kostbaren Metall, verborgen sei. Unter dem Kegel ragte Mauerwerk aus luftgetrockneten und gebrannten Steinen heraus.

Die Steine waren kleiner als die von Babylon und von einer längeren, schmaleren Form. Viele trugen Inschriften mit dem Namen des Königs dieser Stadt. Sie fanden viele Vasen und irdene Behälter, einige glatt und andere glasiert, auch Schalen mit judäischer Inschrift, ähnlich denen aus Babylon. Das Oval wurde durch einen flachen Deckel geschlossen. Einige Särge waren mit Rankenwerk verziert, andere mit groben Figuren oder Tieren.

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