Imperial Cleaning

Liste geflügelter Worte/W

Wenn wir Glueck haben dezimieren Sie sich gegenseitig. Die Menschenrechte bei uns mussten damals stets GEGEN die Kirche errungen werden, die Amtskirche führte die Menschen mit Begeisterung in das Trommelfeuer des ersten Weltkrieges und unterstützte auch die Nationalsozialisten, als diese noch deren Unterstützung brauchten.

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Schwester-Fotze

Sie befreien etwa 30 Verletzte aus dem Chaos verbogener Bleche und bergen sechs Todesopfer. Zuerst denken diese, die jungen Männer seien gekommen, um ihnen zu helfen. Doch bald werden sie gewahr, dass es die überwiegend farbigen Jugendlichen auf die Handtaschen mit den Smartphones und Geldbörsen der Opfer abgesehen haben.

Als Polizisten und Feuerwehrleute versuchen, die Leichenfledderer zur Rede zu stellen, werden sie mit Steinen beworfen. Die Presse berichtet von nur vier Festnahmen. Schon im Juni standen die jungen Schwarzen vor Gericht. Dadurch konnten sich ihre Altersgenossen in Bretigny nur ermuntert fühlen.

Jugend-Banden nutzen damals die Situation für ausgiebige Beutezüge. Juli in Trappes in der Nähe der noch immer schicken Königsstadt Versailles westlich von Paris nach dem Versuch von Polizisten, die Identität einer Burka tragenden Konvertitin festzustellen, zum nächtlichen Angriff eines muslimischen Flash-Mobs gegen die örtliche Polizeistation.

Dieses Mal wurden Dutzende von Pkw und Müllcontainern abgefackelt. Die Polizisten wurden mit Feuerwerkskörpern angegriffen. Der Autor zeigt darin an zahlreichen der Regionalpresse entnommenen Beispielen, wie der Leichengeruch der sterbenden christlch-abendländischen Kultur barbarische Aasfresser aus der ganzen Welt anzieht.

Die nun schon Jahrzehnte währenden Menschenexperimente von Sozialingenieuren haben in den Ballungsgebieten Frankreichs zu einem hoch explosiven Gebräu von gutmenschlichem Kulturrelativismus und Kapitulantentum auf der einen Seite und islamistischer Gewaltverherrlichung auf der anderen Seite geführt. Ja, es wird immer offensichtlicher, dass gezielt gegen Christen vorgegangen wird.

Aber ich hoffe noch immer auf eine Wende. Gerade diese Offensichtlichkeit kann denen zum Verhängnis werden: Mehr Leute bemerken es, und es liefert Angriffsfläche. Symptomatische finde ich, dass die Entscheidungen des Finale-Spiels nicht kritisiert werden. Früher hörte sich die Nachlese eines wichtigen Spiels anders an.

Ich war während der WM in Frankreich. Natürlich bekommt man nicht alles mit, aber ich habe keine Ausschreitungen miterlebt. Gerade auch noch einmal Google bemüht und nichts gefunden. Nigel bleibt als traurige erinnnerung. Schlimme Bilder von kranken Persönlichkeiten die sich gegenseitig brutal verprügeln. Hier allerdings organisierte Schläger die in der Regel mit Gleichgesinnten prügeln wollen. Hier ist man in der Regel als unbeteiligter keine Zielgrupe.

Schlimm genug was da abgeht. Weit übertroffen aber von den Ausschreitungen jetzt. Hier lässt der Mop Ihrer Zerstörungswut freien Lauf. Das vollkommen explosionsartig aus dem nichts. Einfach darauf wartend das jemand beginnt und kaum zu stoppen.

Wenn die ernst machen und sich organisieren , steht Europa in Flammen. Besonders bescheuert wieder einmal zu sehen für was die so etwas machen. Plündern ein Getränkeladen und gehen mit einer Flasche Schnaps aus dem Laden. Wenn die sich wenigstens Kistenweise den edelsten Tropfen rausgeholt hätten.

Ein Zeichen blinder Zerstörungswut. Er hat eine Vespa aus dem Laden gerollt. Die anderen haben sich mit Helme eingedeckt. Was für ein Schwachsinn. Auf nahezu allen Bildern sind mehrheitlich Neger und Araber am randalieren. Man sollte ja das Titelbild zum Wimmelbildartikel von gestern gegen das Riot-Wimmelbild von heute ersetzen. Wenn , war das die EM. So ist das auch mit unserem ewigen Wahlverlierer aus dem Saarland!

Der Verdächtige kam nach seiner Festnahme vergangene Woche in eine psychiatrische Klinik. Er hatte die Vergewaltigung der Jährigen gestanden. Nein, die Szenen spielten nicht im kongolesischen Brazzaville, ja, sie spielten in französischen Städten. Was man nicht alles tut, um sich in der Fremde ein Stück Heimat zu bewahren. Was bei der Berichterstattung deutscher Staatssender auffällt ist, dass bezüglich der für die Krawalle Verantwortlichen kein Ton zu hören ist!

Feuer und Tonnen an Flaschen etc. Übrigens wurde von den Nacktflitzern im Stadion in Moskau mehr berichtet als von den Krawallen in Frankreich. Hier sieht man mal die Prioritäten. Ich habe mein Leben gegeben, um zu versuchen, ihnen die Vorteile zu bringen, die unsere Zivilisation bieten muss, aber mir ist sehr wohl bewusst geworden, dass wir diesen Status behalten: Und sie werden seine ganze Arbeit zerstören. Du der Meister und sie die Unterlegenen, wie die Kinder, denen man hilft oder die man lehrt.

Nie sich mit ihnen auf Augenhöhe verbrüdern. Nie Sie als sozial Gleichgestellte akzeptieren, oder sie werden Dich fressen.

Sie werden Dich zerstören. Frankreich, Schweden sind halt Shithole countries und Deutschland ist auf dem besten weg dorthin!!!!! Und da Jared Taylor natürlich ein pöhser, weisser Rassist ist, lassen wir mal einen des Rassismusverdachts völlig Befreiten zu Worte kommen und dasselbe sagen:.

Bei brennenden Autos ist Frankreich aber noch weit von den Klimazielen entfernt. Mit der Beseitigung von Autos hätten die feiernden französischen Jugendlichen auch verkehrspolitisch ein wichtiges Zeichen gesetzt, denn die Zukunft gehöre den Öffentlichen Verkehrsmitteln und dem Fahrrad, sagte Frau Göring-Eckardt weiter.

Dadurch sei die Feinstaubbelastung in den französischen Städten stark gestiegen. Der Feinstaub macht nicht an der Grenze Halt. Wer sich in Gefahr begibt, kommt darin um! Made in Germany West Gardes du Corps 8: Also wennschon, dann jüdische Wessischlampe! In einem Punkt war die Integration wohl doch erfolgreich. Entwicklungsminister Müller hat eine neue Afrikapolitik der EU gefordert. In den Nächten gellen Schreie Köpfe rollen hin und her Schwarze Negerhände greifen nach dem Goldzahn und noch mehr Hea humbassa hea humbassa hea hea ho.

Wieviel Leichen da wohl lagen kann die Zeitung noch nicht sagen doch Besucher sind gebeten auf die Köpfe nicht zu treten Hea humbassa hea humbassa hea hea ho. Vor dem Tor, da steht ein Neger in der Hand hält er nen Schläger und er wartet auf sein Opfer das er tötet mit dem Klopfer Hea humbassa hea humbassa hea hea ho.

Hea humbassa hea humbassa hea hea ho. Und im Keller auf den Kohlen sitzen Neger mit Pistolen und sie schiessen auf die Weissen die sich in die Hosen scheissen Hea humbassa hea humbassa hea hea ho. An den Bäumen hängen Därme die stinken von der Wärme darunter sitzen Negerfrauen die genüsslich daran kauen Hea humbassa hea humbassa hea hea ho. Und der Jo mit seinem Messer ist der ärgste Menschenfresser Schneidet ab nur Ohr und Nasen und versucht hindurchzublasen Hea humbassa hea humbassa hea hea ho.

Im Gesträuch und im Gestrüppe hängen menschliche Gerippe Und die Negerlein, die kleinen nagen noch an den Gebeinen Hea humbassa hea humbassa hea hea ho. In den Bäumen hängen Leiber drunter stehen Negerweiber Und die denken wie besessen an das nächste Menschenfressen Hea humbassa hea humbassa hea hea ho.

Auf dem Teiche schwimmen Leichen mit aufgeschlitzten Bäuchen in der Mitte steckt ein Messer von dem bösen Menschenfresser Hea humbassa hea humbassa hea hea ho. Als der Aufstand war vorüber schien die liebe Sonne wieder Auf die prall gefüllten Pänse die da litten Stuhlgang-Ängste Hea humbassa hea humbassa hea hea ho.

Wer die Bilder kennt, der wird wird wohl eher zum 2. Einmal Wilder immer Wilder, wird hier als wunderbares Beispiel faktisch belegt. Leute wie Du schädigen PI, aber das ist wohl so gewollt. Für manche Internetnutzer ist dagegen völlig klar, dass Merkel jüdisch sein muss. In einem Youtube-Video wird die Frage aufgeworfen, warum sich denn Merkel als Tochter eines evangelischen Pfarrers so stark für Israel und gegen Antisemitismus einsetze.

Als Erklärung wird die angebliche jüdische Abstammung Angela Merkels genannt. Ihre Mutter sei eine polnische Jüdin aus Galizien. Auch soll Merkel einen israelischen Pass besitzen. Das ist der Unterschied zwischen Kultur uns Multikultur. Im Erziehungsfernsehen kommt in den Nachrichten natürlich nix davon; aber dafür bezahlen wir ja auch.

Die Bilder sind allerdings auch recht bunt und wir sollen ja nicht beunruhigt werden, darüber was da nach Deutschland rein kommt. Das würde ja der systematischen gezielten Desinformation zu wieder laufen.

Und solche Anwälte machen wir noch reich, weil der Leibwächter Prozesskostenhilfe gratis bekommt! Wir sind auf jeden Patrioten angewiesen, denn jeder ist wertvoll. Sie möchten gern, dass ihr ungläubig werdet, wie sie ungläubig sind, so dass ihr alle gleich seiet. Die Siegesfeier in Moskau war geil. Es regnet in Strömen und Putin hat als Einziger den Schirm gehalten bekommen. Und vielleicht kann der franz.

Die wahren Sieger sind die sympathische Kroatische Mannschaft samt Präsidentin! Dafür wird über Kinder in einer Höhle , ganz weit weg , viele Stunden gesendet mit Sonderreporter und Sondersendungen.

In der Lügenpresse sieht das aber ganz anders aus: Gibt es Beweise für die Stasi Tätigkeit von Merkel? Für gewisse Dinge braucht es keine Beweise, sondern einen gesunden Verstand. Und jetzt stelle man sich vor Deutschland wäre im Finale gewesen, anstatt Frankreich. Nur merkwürdig, ich habe zu diesen Krawallen kaum was gehört in den dt. Die da randaliet haben waren ja auch weniger die Franzosen selbst wohl. In einen der letzten Beiträgen Beschwerde sich so Polizeisprecher, das eine Polizistin ,die ein paar Schläge bekam, keine Hilfe von70 zu schauenden Gaffern bekam.

Ja, wer hat denn eine Waffe, sie oder ich? Bei uns wollte ja bei dieser WM keine Begeisterung für unsere bunte Mannschaft aufkommen. Deren Mannschaft hat ja noch viel weniger mit dem Land zu tun, für das sie antritt, als die unsere. Andererseits sind sie ja auch schon länger an sowas gewöhnt. Dass er wohl recht hatte, ist nun, Jahrzehnte nach seinem Tod, nicht mehr zu übersehen!

Keine, afrikanischen Staat gelingt es bisher, aus eigener Kraft zu leben! Die übliche Ausrede der Kolonialzeitenan aufg Dauer nicht für deren Versagen herhalten. In Frankreich sieht man die afrikanische Lebensfreude und Feierkultur. Hätten sich dann die Kroaten so aufgeführt? Das ist Frankreich, hier mischt sich alles.

Zuvor waren bei Euronews nur jubelnde Bio-Franzosen zu sehen, so dass man sich schon fragte, wo denn unsere lieben Maghrebiner und Afrikaner sind, heute hat sich Euronews dem Zeitgeist gebeugt und ein paar Vielfarbige druntergemischt. Die Kroaten sind immerhin Vizeweltmeister! In der Zementierung des multikulturellen Experiments ist Frankreich den deutschen Umvolkungsperfektionisten zwar noch eine Nasenlänge voraus, aber mit dem festen Willen zum eigenen Untergang nicht mehr lange.

Mit der totalitären Erfahrungen der letzten beiden deutschen ideologischen Welt- und Gesellschaftsverbesserungen haben wir das sozialstrategische Rüstzeug, den anderen politisch-korrekten und xenophilen Regierungen den Rang abzulaufen, diesmal unter dem Dogma einer grenzenlosen Hypermoral und der Einforderung zur absoluten Hingabe an das Wildfremde mit all seinen bereichernden Gepflogenheiten, Bräuchen und archaischen Eigenheiten.

Wie viele Menschen neige sie dazu, ihre eigenen Fehler anderen vorzuwerfen. Wörtlich sagte Lafontaine dann: Damit gehörte sie zur Kampfreserve der Partei. Die Frau Göhring zeigt in ihrer Einfältigkeit eigenen deutlichen Kontrast zu ihrer vielfältigen Meinung! Einfaältigkeit durch Vielfalt ist das Gebot des Zeitgeistes! Das war ein Fehler. Weisse Franzosen sind mir sehr angenehm und lieb. Die Welt hätte genug mit 1 Mrd. Negern — in Afrika, wohin sie gehören. Europa ist kein Negerland!

Ein beklemmendes Stück Einheitsgeschichte. Die Interessen, die der sogenannte franzoesiche Praesident vertritt, sehen in abgebrannten Fahrzeugen nur einen Wachstumimpuls fuer die Wirtschaft. Andere Interessen sind da nicht relevant.

Hat man also frueher mit Soldaten andere Laender verwuestet, um sie dann wieder selber aufzubauen, spart man sich heute die Muehe und laesst Barbaren im eigenen Land alles kurz und klein schlagen lassen, um dann das Land wieder aufzubauen. Unserer wirtschaftliches Modell ist zu ewigem Wachstum verdammt.

Auch Gerichte arbeiten gewinnorientiert und der Intensivtaeter wird dann wirklich zu einem Goldstueck und schafft Werte. Das mit Plündern und Abfackeln ist so eine Sache. Es bedarf in beinahe allen Fällen eines Anlasses. Der Inhalt ist relativ egal. Hätte Frankreich verloren, wäre es genauso verlaufen. Vermutlich noch etwas wirkmächtiger. Oder nehmen wir den G Gipfel: Oder die Unruhen in London: Da plündert man, selten genug, da fackelt man ab, und was geschieht?

Angeblich muss das z. Lange genug warten muss man ja. Dem Friedensjünger steht die Beute aus dem ehemaligen Eigentum der Ungläubigen sowieso zu. Und wen sehen wir als entfesselte Randalierer in den Videos: Ich würde hier gnadenlos von der Schusswaffe Gebrauch machen.

Es ist keinem Polizisten zuzumuten, seine Gesundheit für dieses Pack zu opfern. Körperliche Fitness ist wichtig, auch für den Geist. So einer hat mal in einem James Bond Film zu gesagt: Diese Showeinlage des Papstes wird in Islamistan nicht als Freundlichkeit gedeutet und honoriert, sondern durchaus nicht unbegründet als Angstbeweis und Unterwerfungsritual, und wird nur zu neuen, immer dreisteren Forderungen führen. Es ist wirklich unfassbar, welcher Schwachsinn uns tagtäglich geboten wird.

Wenn es nicht so ernst wäre, könnte man glauben, man wäre im Kabarett. Wurden die Lichter beim Dom und den Kirchen auch abgeschaltet als sie hier letztes Jahr abgeschlachtet wurde? Einfach keine Manieren, die Muhsels.

Selbst der doitsche Polzeihund zieht sich jetzt Schuhe an: Es tut mir Leid…Ich verstehe mich zwar als weltoffen und intelligent…und pazifistisch..

Da gibts auf Ebay schöne Ringe für wenig Geld…und wenn es mehr als Einschlgbeschleuniger genutzt wird…. Man sollte seine Ringe unten aufscheiden und glatpfeilen…. Morgen erkläre ich euch…was man im PKW haben darf…. Wer sagt eigentlich das der junge Mann ein Moslem ist? Ich habe auf einer anderen Seite gelesen das es ein Christ ist.

Nur weil er eine dunkle Hautfarbe hat. Erst denken dann schreiben! Das soll ein Christ sein, kein Moslem. Das ist ja unabhängig am Ritual wo sich alle drüber aufregen. Und nichts desto trotz sehe ich da nichts schlimmes dran. Was ich aber befremdlich finde sind die Beschimpfungen gegen das Oberhaupt der Kirche. Die ungläubigen können ihn ja beschimpfen, ich glaube, würde es die Kirche und den Papst in Rom nicht geben wären wir schon alle verloren.

Man stelle sich vor ein Anschlag am Petersdom gegen Papst. Da werden mehr Menschen zum Widerstand bewegt als hier die Stubenhocker am PC das garantiere ich aber.

Selbst das ist egal. Es scheint wie Blasphemie, und das sage ich als ungläubiger, noch — aber nicht mehr lange — beitragszahlender, allerdings dem christlichen Wertesystem 10 Gebote, 7 Todsünden anhängender, Agnostiker. Ich glaube ihr habt euch in eurer Islamphobie soweit entfernt das ihr alles als Schlimm oder Schande empfindet obwohl diese Traditionen schon fast Tausende von Jahre alt sind.

Ist in euren Herzen nur Hass? Ähnliche Rituale gibt es auch bei den Moslems! Also bitte, der Vergleich mit der Satansideologie keine Religion! Dabei ist mir dies untergekommen:. Besonders interessant finde ich im aktuellen Zusammenhang, wie die gnadenlose Regentschaft der politischen Korrektheit womöglich mit entstanden ist.

Ursprünglich gehörten Schauspieler wie bspw. Heute sind sie die vorderste Front der Meinungsmachidioten. Schaut euch das Bild da oben genau an, und überlegt euch, wo auf dem Weg vom Juden- zum Christentum etwas schief ging. Das Christentum ist die Wurzel des Gutmenschentums.

Richtig, diese Appeaser — und dazu zählt auch der strunzblöde Befreiungs-Theologen-Papst — versuchen zudem beharrlich, den Menschen ein biologisches Grundprinzip des Überlebens auszureden. Ihnen ist der Selbsterhaltungstrieb ihrer Mitmenschen offenbar ein schrecklicher Dorn im Auge. Ob sie dann immer noch für die Terroristen betet oder nur einen Gedanken hat, nämlich zu überleben und dass das Schwein, was dies verursacht hat, qualvoll bestraft werden möge. Ich bin Jahwe, dein Gott, der dich aus Ägypten geführt hat, aus dem Sklavenhaus.

Denn ich, der Herr, dein Gott, bin ein eifersüchtiger Gott: Bei denen, die mir Feind sind, verfolge ich die Schuld der Väter an den Söhnen, an der dritten und vierten Generation;.

Ein gut geführtes Irrenhaus für solche Personen wäre günstiger, als sie die Bevölkerungen weiterhin niederknechten zu lassen. Und diese Fusswaschung ist schon sehr befremdlich, ist ja so als ob Jesus irgendwelchen Mithraskultanhängern die Füsse gewaschen hätte.

Ganz normale niederträchtige Volksverräter ebend! Ist das vielleicht die ultimative Vereinigung von Christentum und Islam? Die Moslems müssen sich doch vor dem Gebet die Füsse waschen und der Papst tut das für sie. Der Brummbär entsetzt sich: An anderer Stelle schrieb ich hier ja schon einmal ,dass ich Atheist bin.

Heutzutage hat man ja schon den Eindruck,man müsse sich dafür entschuldigen ,nicht an ein höheres Wesen zu glauben. Egal,was ich sagen will ist,: Das glauben sicher viele der gläubig gutmenschlichen Schäfchen der Kirche,- ich aber nich! Und wie werden wohl die vielen jungen zugereis- ten eigefallenen Hengste aus Orientalien rea- gieren,wenn sie beim Zappen in deutschen Fernsehkanälen in einem Gottesdienst landen,wo eine winselnde Meute stetig greint: Erbarme dich I Erbarme dich,vergib und unsre Sünden, jaul,jaul ,heul,heul -haleluja?

Und dazu gibt ein oder noch schlimmer eine in lustige bunte Kleider gehüllte Oberheulsuse den Takt an? Die guten Helldeutschen mögen das glauben — ich nich!

Nicht einmal in der Lage ihr Land und ihre Frauen zu schützen? Ja Gott verdammich, was sollen die denn da denken! Der goldene Apfel ist reif,lasst ihn uns pflücken! Aber nich mit dem Brummbär!! Bin ich auch alt und krank, mein Langschwert liegt noch auf dem Speicher! Spinnweben runter, Schleifscheibe an und ab geht die Luzi! Nur meine alte Kettenrüstung,na ja,also da pass ich auf gar keinen Fall mehr rein. Muss ich mir ne neue ringen! Kein Problem,ich weiss wie so was geht. Werd allerdings die doppelte Menge Ringe brauchen.

Aber egal,kampflos geht der Bär nicht unter! Seit Saladin haben sie genau darauf gewartet: Na, ihm kann es egal sein: Mal nur eine Überlegung: Hätten die Protestanten im 30 jährigen Krieg so gehandelt, was wäre vom Protestantismus wohl übrig geblieben? Und ob sie diese Ansprache auch auf einem Marktplatz in Riad oder Rakka halten würde?

Nach Mekka natürlich incognito, weil, da dürfen ja nur Moslems hin…. Die Vertreter der chr. Kirchen verkommen immer mehr zu den nützlichen Idioten der Islamgläubigen. Bis es zu spät ist. Zu spät auch für Hanna, Esther, Sarah und Lea. Er hätte ihnen eher wohl eigenhändig die Köpfe abgeschlagen. Schöner Osterbotschaft, humorvoll und wahr! Zwängen wir uns wieder ächzend und stöhnend in die Rüstung, holen unser Schwert raus und verteidigen wir das Abendland, das heute unseren Schutz nötiger braucht denn je!

Das soll meine Osterbotschaft sein: Never ever — verteidigen wir uns gegen die Eindringlinge. Frohe Ostern und wehe, es kommt mir einer zu nahe! Das ist nach der Koranküsserei des Papst Paul die 2. Kirche unter den Islam. Auch bevor der Jesuitenpapst die einladende professionelle Willkommensshow in Lampedusa abzog, noch vor dem Merkeldebakel, war das Programm der Organisation ziemlich klar: Na, man merkt deutlich dass zu viel Alkohol Gehirnzellen absterben lässt.

Was ist das nur für eine erbärmliche Geste der Unterwerfung!? Ich schäme mich abgrundtief für unsere christliche Kirche. Man kann sich gut vorstellen, wie sich die Moslems aller Welt angesichts dieser Bilder über die Christen-Trottel halb tot lachen. Oh Gott, ist das peinlich!

An ihren Taten sollt Ihr sie erkennen; nicht an ihren wunderbaren Meinungen über sich selbst: Diese Heiligkeits-Prothese von einem Papst, ja diese Bubbel-Gum-Abziehbild-Doublette eines Franziskus folgt schlicht der Mediengesetzlichkeit, möglichst oft und mit welchen Mist auch immer möglichst zahlreich global vermarktbare Bilder und Werbespots in Umlauf zu bringen, je schräger, je wirksamer und darum umso lieber, und da ist dann eben so ein Verrat am eigenen Westen viel effizienter als etwa Bittgebete für vom Islam verfolgt Christen.

Denn man müsste sich ja dann auf Wahrheiten, auf reale Frontstellungen und aufs Argumentieren einlassen und sich mit dem echten Leiden der realen Menschheit und der einzelnen Menschen einlassen und nicht mit den propagandistischen eigenen Schein- und Trugwelt, und nicht lediglich immer nur auf Massenmanipulationenund mit den Mitteln der Medienshows immerzu im den gegebenen politischen Machtzurichtungen einer je schon immer usurpierten Welt.

Diese Witzfigur von einem Papst macht lediglich, was er sich da so einbildet, was ein Papst jetzt so dächte und tun müsste, wäre er einer. Wenn nicht sehe ich eine düstere Zukunft für die Christengemeinde weltweit. Nein, der ewig betrunkene Menschenfischer. Wenn die Lage nicht so ernst wäre, könnte man fast drüber lachen… Dieser Funktionär hat doch sicher keine Seite des Koran gelesen, sonst könnte er den Blödsinn der Gleichheit nicht ernsthaft glauben.

Nichtmal zu Kreuzeitterzeiten war die Kriegsführung beider Religionen gleich: Dort Ritter mit Ehre, die als solche zu erkennen waren, islamischerseits werden in Zivil gekleidete Sprenggläubige bevorzugt, die sich feige unter Frauen und Kinder mischen. Wahrscheinlich hat Juncker die letzten Jahre im Schnapsdelir verbracht. Wenn du von Werten faselst, Mutti: Unsbhängig davon, was deine Scheixx Freimaurer-Sekte dazu sagt: Aber es ist gleichgültig, ob diese Person säuft oder nicht, denn der Focus und vergleichbare NWO-Medien drucken ganz bestimmt kein besoffenes Gelalle ab, nur weil eine dumme Kuh, das Bedürfnis hat, sich der Welt mitzuteilen, sondern bringen gezielt Botschaften, bei denen es vollkommen gleichgültig ist, wem sie diese in den Mund legen.

Sie müssen eben nehmen, wer sich dafür hergibt. Wichtig bei Meldungen ist nicht: Wer hat es warum gesagt? Die Leute sagen viel, wenn der Tag lang ist, das meiste davon steht nicht in der Zeitung. Die Kameras der Welt surrten. Also ich empfehle dazu ja immer das Studium der Kämpfe unserer Altvorderen gegen die übergewaltigen Römer und den Napoleon! Wenn also ein kleines Gedicht, der Ausdruck der Verehrung eines Privatmannes für den Minister Stein, in den hiesigen Zeitungen gedruckt steht, so sehe ich nicht ein, was die Regierung bewegen könnte, es zu verbieten.

Solcher Meinung kann ich nicht sein. Der Hauptnachteil, welcher daraus entspringen würde, ist die gänzliche moralische Entkräftung der Nation. Eine Nation, in der ich nicht mehr vom edlen Manne sagen darf: Je tiefer man aber fällt, um so schwerer ist es, sich wieder zu erheben. An solchen Ausdrücken eines edlen Enthusiasmus entzündet sich das Gefühl anderer, und auch nicht der kleinste Funke ist verloren. Eine Nation, die es nicht wagt, kühn zu sprechen, wird es noch viel weniger wagen, kühn zu handeln.

Es besteht also durchaus kein Grund die tapferen Schreiberlinge zu verachten! Bereiten sie doch mit der Feder dem Schwert den Weg…. Da denkt man schlimmer kann es nicht kommen mit den Perversitäten. Geht mit dem senilen, alten Mann spazieren, sagt er bekommt gleich ein Eis…und dann ab in die Geschlossene.

Die katholische Kirche, kann auch anders. Der konservative Flügel wird irgendwann das Zepter übernehmen, dann ist Schluss mit diesem völlig bekloppten Papst. Nun ist es amtlich: EU, Merkel und sonstige Systemspastiker opfern uns den barbarischen Horden, nur um einige Wochen länger an der Macht bleiben zu können. Denn die Allahkämpfer werden sie genauso unterwerfen und meucheln, wie den Rest.

Oder will jemand wirklich sein Leben als Mensch zweiter Klasse und Sklave von Mohammedanern weiter fristen? Ich halte von dieser unterwürfigen Handlung überhaupt nichts. Was soll das überhaupt?

Durch diese Aufwertung durch den Papst, der sich klein macht, wird ein falscher Eindruck erweckt. Es ist diese Duckstellung, die hier noch mal symbolisiert wird. Verzichten Sie doch bitte auf weitere Kommentare. Sie sind hier im völlig falschen Forum. Einige passende Links für Sie:. Auf diesen Seiten können Sie sich in den Foren, endlich wohlgeborgen unter lauter Gleichgesinnten, hemmungslos ausleben.

Ohne die bewegten Bilder hätte ich das für ne bitterböse Satire gehalten. Wenn einer dieser fussgeküssten Neger hier eine Frau vergewaltigt, sollte der Sozialist im Papstgewand hingerichtet werden. In seiner Predigt anno in Clermont-Ferrand rief er die christlichen Streiter vielmehr dazu auf: Nun, wenn er das mag soll er ruhig. Bin da sehr vorurteilsfrei.

Ich habe viele islamische Freunde, auch Atheisten, Christen — und wann immer wir über die wirklich wichtigen Dinge des Lebens sprechen, erkenne ich nicht den geringsten Unterschied zwischen den einen oder den anderen. Und was den Pabst betrifft, ist dieser geistig offensichtlich nicht mehr ganz auf der Höhe. Denn wenn er Papst ist, darf man voraussetzen, dass er auch den Koran und Mohammed kennt, sowie daraus die nötigen Konsequenzen ziehen müsste.

Der Islam und die katholische Kirche passen höchstens noch dadurch zusammen, dass sie beide immer wieder durch Missbrauch von Kindern auf sich aufmerksam machen. Warum sollen w i r es verdient haben unterzugehen?

Wir können doch nichts dafür, dass es einen Haufen dummer Menschen gibt! Wenn d i e untergehen haben sie es verdient, denn Dumme waren immer schon ein Unglück für sich selbst und die Welt.

Ich kann es überhaupt nicht leiden, wenn manche durch eine dumme Sprache Andere noch mit in eine Schuld hineinziehen wollen, an der diese überhaupt keinen Anteil haben. Von mir aus können Sie sich schuldig fühlen wenn Sie wollen — aber verschonen Sie Andere mit Ihren dummen Zuweisungen.

Diese Selbstmörder kommen nun auch aus den Reihen von Muslimen, die hier in Europa aufgewachsen sind und — so sollte man meinen — auch von der europäischen Kultur zumindest angehaucht sind. Dazu lassen sich Vermutungen anstellen, die allerdings aus der eigenen Erfahrung zu einer realistischer Sichtweise führen: In den Koranschulen Madrasas , die jeder Moschee angegliedert sind, auch hier in Deutschland, werden bereits Vorschulkinder mit den zur Gewalt bis hin zum Morden auffordernden Suren des Koran indoktriniert.

Säule des Islam, von der kaum gesprochen wird. Um den Islam weltweit durchzusetzen, sind alle Mittel erlaubt — das kann in mehr als Suren-Versen nachgelesen werden. Der Koran ist uneingeschränkt wortwörtlich zu verstehen und zu befolgen hierzu siehe auch die Schriften des ehemaligen renommierten deutschen Botschafters und promovierten Juristen Dr.

Von Islam-Vertretern wird oft auf die Sure 2: Obwohl eine Selbsttötung im Islam verboten ist, lassen jedoch viele Suren-Verse besonders 9: Es ist einhellige Auslegung im Islam, dass Selbstmordattentäter auch direkt in Allahs Paradies versammelt werden. Deshalb gibt es auch keine Fatwa von anerkannten Autoritäten, die den Selbstmord im Kampf für Allah verbietet!

Von dieser Vorstellung sind islamische Selbstmordattentäter zutiefst durchdrungen und durch gezielte Indoktrination vorbereitet worden. Solche verhängnisvollen Indoktrinationen kennen wir auch aus anderen Diktaturen. Frauen, die im Islam wenig gelten, wird die Beteiligung an Selbstmordattentaten nicht abgesprochen, auch nicht die Möglichkeit, auf diesem Wege ebenfalls in Allahs Paradies zu gelangen.

Doch davon steht weder im Koran noch im Hadith etwas! Im Hadith von al-Bukhari ist allerdings zu lesen, dass der Prophet des Islam einmal in die Hölle schauen durfte. Im Vorwort erklärte er: Von dieser Realität her sind im Islam Selbstmordattentate zu verstehen.

Alles andere sind erdachte Ansichten von Menschen, denen diese Gedanken fremd sind. Wie sehr dieser satanische Hass in den Herzen vieler Muslime brennt, die vom Koran besessen sind, wurde erneut deutlich, als muslimische Fanatiker den indischen Priester Thomas Uzhunnalil am Karfreitag im Jemen kreuzigten und Ordensschwestern ermordeten, obwohl gerade sie den Menschen dort im Namen JESU nur Gutes taten.

Loggen Sie sich ein. Ein Herz blieb stehen? In Hiroshima waren es…. Deutscher bei Streit mit Afghanen getötet. Masken-Männer stechen auf Jährige ein. Prügel- und Machetenattacke in Werl. Mord nicht kausal für den Tod. Gewalt-Ideologie im Gewand einer Religion. Bundesregierung der Lüge überführt. Dankbar gedachte der von seinen Feinden eingeschlossene, von seinen politischen Freunden verlassene Herrscher der Hilfe, die ihm in schweren Stunden die Beschäftigung mit der stoischen Philosophie gebracht hatte.

Noch vor Jahren nannte J. Unzählbar aber sind die Namen derer, denen Seneca im Mittelalter wie in der neueren Zeit Freund und Tröster wurde, ein Halt in schweren Stunden, ein mahnender Warner in Augenblicken der Schwäche, ein dauernder Ansporn zu ernster Arbeit an sich selbst. Heiden und Christen haben Seneca geschätzt; denn seine Schriften stehen in ihrer Weite und Toleranz über den Konfessionen und reichen in ihrer Tiefe bis zu den Quellen des lebendigen sittlichen Empfindens, das für alles echte religiöse Suchen der Menschheit Voraussetzung und Grundlage bildet.

Vielleicht ist gerade die Gegenwart eine Zeit, in der Senecas Wort wieder lebendig werden kann, lebendig und heilsam für alle ernsthaft strebenden Menschen, die in stürmischer Zeit nach einem Halt und Führer in weltanschaulichen und sittlichen Fragen suchen. Senecas Vater ist uns bekannt als der Verfasser eines Buches über Rhetorik. Nach der Rückkehr aus Ägypten beschritt er, wie dies bei vornehmen Römern üblich war, die politische Laufbahn.

Es war dies die Laufbahn des kaiserlichen Beamten. Der Konsul war praktisch nur ein Titelträger ohne eigene Machtbefugnisse, und auch die übrigen Würdenträger waren nur noch ergebene kaiserliche Beamte.

Als Augustus 14 n. Widerspruchslos fügte man sich in die von Augustus festgelegte Erbfolge des Tiberius. Hatte Augustus noch die republikanische Form gewahrt, von Zeit zu Zeit Berichte vor dem Senat über seine Regierungstätigkeit abgegeben und sich seine Machtbefugnisse formell neu bestätigen lassen, so trat Tiberius bereits als unumschränkter Monarch auf.

Hunderte von unschuldigen Bürgern fielen der Verdächtigungssucht des Tiberius und Caligula zum Opfer. Unter Caligula trat Seneca zuerst stärker hervor. Bald darauf setzte eine Verschwörung dem hemmungslosen Treiben des Caligula ein gewaltsames Ende. Die kaiserliche Leibwache erhob nun dessen Onkel Claudius auf den Kaiserthron.

Aber die Zeit der öffentlichen Anerkennung Senecas sollte nicht lange dauern. Auf Betreiben der Kaiserin Messalina, die in ihm einen politischen Gegner sah, wurde er nach Korsika verbannt. Aus dem Zentrum der Bildung, aus einem reichen Wirkungskreis wurde er herausgerissen und unter fremdsprachige Bergstämme versetzt. Aber sein Selbstgefühl [XI] ist noch nicht gebrochen.

Als wolle er sich selbst ermahnen, schreibt er dort: Den sittlichen Charakter kann uns niemand rauben. In der ersten Zeit seiner Verbannung schreibt Seneca ferner eine Trostschrift für seine Mutter Helvia, die sich über seine Zukunft schwere Sorgen machte. Er erklärt ihr, der Ortswechsel sei nichts Schlimmes. Der geistig rege Mensch sei überall zu Hause. Die Werte des Geistes stünden ihm in jedem Lande zur Verfügung.

Er schreibt eine Trostschrift für einen ihm wohlgesinnten Günstling am Hofe [7] , in der auch mit freundlichen Worten für den Kaiser nicht gespart wird. Doch solche Worte gehörten zum Stil der römischen Kaiserzeit.

Auch Horaz, Ovid und Martial nehmen den Mund oft recht voll. Senecas Versuch, sich dem Kaiser in Erinnerung zu bringen, blieb jedoch erfolglos. Erst die zweite Gemahlin des Claudius, Agrippina, setzte im Jahre 49 n. Seneca wurde Praetor und Erzieher Neros, ihres Sohnes.

Nach dem Tode des Claudius regierte Seneca zusammen mit seinem Freunde Burrus, der die militärische Gewalt in Händen hatte, als Berater des jugendlichen Nero 5 segensreiche Jahre lang von 54—59 fast unumschränkt das römische Weltreich.

Die Regierungsgrundsätze, die er dem jungen Herrscher empfiehlt, sind hohe Ideale. Ihre Verwirklichung durch Nero schwebt ihm vor. Er knüpft an ein Erlebnis seines Freundes Burrus an.

Wie die Königin der Bienen ohne Stachel ist, so soll auch der Herrscher der Menschen milde und edel sein: Keines Menschen Blut achtet er gering: Es ist das Blut eines Feindes, aber eines Mannes, der einmal mein Freund werden kann. Es ist das Blut eines Schädlings, aber doch eines Menschen [9].

Wieviel richtiger ist es dagegen, freie und edle Menschen, die Ehrgefühl haben, nicht wie Sklaven zu behandeln, sondern wie Gleichberechtigte, denen man nur um einen Schritt voraus ist [10].

Die guten Wünsche aller begleiten ihn auf jedem Schritt. Im geheimen spricht man über ihn ebenso wie in der Öffentlichkeit. Eigenartig aber mutet es inmitten dieser vielfachen Beteuerungen seines Zutrauens an, wenn Seneca sagt: Wer eine bestimmte Haltung nur zum Scheine angenommen hat, fällt bald wieder in seine wahre Natur zurück [11]. Ahnte Seneca schon, welche Gefahren in Neros zwiespältigem Charakter lagen?

Aber er sollte bald enttäuscht werden. Die üblen Anlagen und Neigungen des psychopathischen Kaisers traten immer stärker hervor. Seneca suchte sie zunächst in ungefährliche Bahnen zu lenken. Aus seinen Schriften können wir seine damalige Stimmung [XV] ablesen. Niemals ist die Anstrengung eines guten Bürgers nutzlos.

Aber seine Macht schwindet immer mehr und damit auch die Hoffnung, den Cäsarenwahnsinn Neros noch bändigen zu können. Als sein Freund Burrus, der Präfekt der Garde, stirbt, tritt er zurück.

Wieder klingt es wie ein mutiges Selbstbekenntnis, wenn er jetzt [13] schreibt: Das zurückgezogene Leben dieser Männer habe über Zeiten und Grenzen hinweg der Menschheit mehr Segen gebracht als alle Geschäftigkeit der anderen. Nach diesen alten Vorbildern gestaltet er nun sein eigenes weiteres Leben. Mit unermüdlicher Energie macht er sich an die Arbeit und vollendet in diesen letzten Lebensjahren von 62—65 seine bedeutendsten Werke: In dieser weniger bekannten Schrift zeigt sich Seneca, der Lehrer praktischer Lebensweisheit, der lebensvolle und geistreiche Darsteller stoischer Weltanschauung, von einer ganz anderen Seite.

Doch spricht aus diesen Schriften nicht die kühle Unnahbarkeit des über die Welt erhabenen Richters, sondern die menschliche Wärme eigenen Erlebens, die Sprache des Freundes, der aus eigener Erfahrung und eigenem Ringen Rat und Hilfe spendet.

Der überlieferte Briefwechsel zwischen Seneca und Paulus ist eine spätere Fälschung. Auch eine Anzahl Tragödien, in denen Stoffe der griechischen Sagenwelt behandelt werden, sind unter Senecas Namen überliefert. Schon die Titel dieser Tragödien lassen ihren Inhalt ahnen: Greuelszenen, von denen man in den gleichnamigen griechischen Tragödien nur durch Botenerzählungen erfährt, werden bei Seneca voll ausgespielt.

Man hat aus diesem Grunde bezweifelt, ob die Tragödien zur Aufführung bestimmt waren. Lessing urteilt [14] noch sehr milde, wenn er vom Autor der Tragödien sagt: Die Verurteilung dieser Tragödien, die man im vorigen Jahrhundert aussprach, ist durch verdienstvolle neuere Arbeiten einer Revision unterzogen worden [16]. Eine zentrale Stellung nimmt der Gedanke des Todes in Senecas Tragödien ein, wie er auch in den Prosaschriften immer wieder auftaucht.

Die Abfassungszeit der Tragödien fällt in die Jahre 52 bis 65 n. Noch bis in die letzten Lebensjahre haben ihn Tragödienstoffe beschäftigt. Um so mehr müssen wir vorwärts drängen und den Verlust der schlecht ausgenutzten Zeit durch stärkere Anstrengung gut machen.

Kurz vorher noch hatte er an seinen Freund Lucilius geschrieben: Ohne Bedeutung ist, was ich bisher mit Wort und Tat geleistet habe. Das sind nur schwache und trügerische Beweise meiner Gesinnung, umhüllt mit mancherlei Prunk. Meinen Fortschritten kann ich erst im Angesicht des Todes Glauben schenken. Furchtlos bereite ich mich daher auf den Tag vor, wo ich ohne viele Worte ungeschminkt über mich werde urteilen können, ob ich nur tapfere Worte machte oder wirklich so empfand, ob es nur Verstellung und Komödie war, was ich an trotzigen Worten gegen das Schicksal schleuderte.

Der Tod wird über dich das Urteil sprechen! Diese letzte Bewährung hat Seneca dann wirklich mit sokratischer Ruhe und Sicherheit bestanden. Die Wahl der Todesart wurde ihm überlassen. Er tröstete die versammelten Freunde und öffnete sich im Bade die Pulsadern.

Selten auch hat ein Mensch soviel Ruhm genossen und soviel Neid und gehässige Nachrede erfahren wie er. Selten hat ein Philosoph soviel Macht in einem Staate besessen oder ein Staatsmann so starke philosophische Interessen gehabt. Dem Tode hat er oft ins Auge gesehn. Es war ein recht billiges Unterfangen, wenn neuere Gelehrte nachweisen wollten, wie Seneca in dieser oder jener Situation seines bewegten Lebens hätte handeln sollen.

Wohl hat er sich zu manchem Zugeständnis bereit gefunden, wohl hat er manche unwürdige Tat seines Herrschers gedeckt: Wohl stand sein ungeheurer Reichtum in Gegensatz zu der unermüdlichen Verherrlichung der Armut in seinen Schriften. Seine Briefe und Dialoge zeigen sein ernstes Ringen um moralischen Fortschritt und erhalten dadurch ihre warme, menschliche Nähe. An Lucilius schreibt er drastisch: Ich heile mein Geschwür [22]. Ganz umsonst war sein Mühen nicht; denn ein so strenger Kritiker wie der spätere Kaiser Trajan sagte von den ersten fünf Jahren der Regierung Neros, sie seien die glücklichsten gewesen, die Rom je gesehen habe.

Sein geistiges Erbe aber hat den Untergang Roms überlebt. Was er seinem Freunde Lucilius versprach, ist eingetroffen: Senecas Sprachstil ist sehr gewählt, manchmal sogar etwas gekünstelt.

Den klassischen Periodenbau Ciceros sucht er nicht nachzuahmen. Knapp und gedrängt ist oft sein Ausdruck. Jedes Wort ist auf seine Wirkung berechnet. Er ist ein Meister der Antithese. Die Freude an der Formulierung verführt ihn manchmal zu gewagten Behauptungen. Man darf ihn dann nicht immer aufs Wort festlegen.

Solche Widersprüche sind bei ihm nicht selten. Sein Stil war in rhetorischer Manier oft ganz auf Augenblickswirkung eingestellt [24]. Wenn man aber angesichts dieser rhetorischen Manier manchmal in Versuchung kommt, Zweifel an dem Ernst seines philosophischen Denkens zu hegen, so wirkt doch die klare Selbstkritik und die überraschende Offenheit, mit der er gesteht, er habe sich noch nicht ganz von rhetorischen Spielereien freigemacht, wieder versöhnend [25].

Weiter hat Seneca eine ausgesprochene Vorliebe für Anekdoten. Mit Vorliebe erwähnt er Cato oder die alten Philosophen und Weisen. Aber auch aus dem heroischen Kampf des römischen Adels gegen die Willkürherrschaft der ersten römischen Cäsaren hat er manche bemerkenswerte Einzelheit überliefert, so die ergreifende Geschichte vom Tode des Canus [26] , einem Opfer des Caligula.

Bis zur Todesstunde trieb Canus nach seiner Verurteilung im Gefängnis ein Brettspiel und verabschiedete sich dann, als die Henker ihn abholten, ruhig von seinen Freunden mit den Worten: Ihr stellt noch Untersuchungen an, ob die Seelen unsterblich sind.

Ich werde es bald wissen. Niemand hat länger philosophiert. Neuere Forscher haben Seneca geradezu als einen Denker römischer Willenshaltung bezeichnet. Sie trafen damit einen charakteristischen Zug seines Wesens. Die Entschlossenheit, der Wirklichkeitssinn und die Unbeugsamkeit des Römers spricht aus jeder Zeile, die Seneca geschrieben hat.

Auch seine Vorliebe für Beispiele aus der militärischen Sphäre entspringt dieser römischen Willenshaltung: Wie eine Festungsmauer soll uns die Philosophie vor den Unbilden des Lebens schützen. Wie in einer geschlossenen Schlachtlinie soll der Mensch durchs Leben gehen, sich nach allen Seiten sichern, von allen Seiten Angriff und Überfall erwarten. Als Mensch ragt Seneca weit über seine Zeit hinaus. Als einziger im heidnischen Altertum erhebt er seine Stimme gegen die Sklaverei, gegen die Tierhetzen und die blutigen Gladiatorenspiele.

Erstaunlich ist Senecas Bescheidenheit. Fünf Jahre lang hat er die damals bekannte Welt regiert. Aber nicht ein einziges Mal erwähnt er in seinen zahlreichen Schriften diese seine politische Tätigkeit, obwohl er sonst gern Beispiele aus der jüngeren Geschichte anführt und sich auf den Vorgang Ciceros hätte berufen können, der keine literarische Gelegenheit versäumte, seine politische Tätigkeit ins Licht zu rücken.

Von der Lebendigkeit seines Geistes zeugt sein eifriges Bildungsbedürfnis. Noch als alter Mann besucht er die Vorlesungen eines Philosophen und weist den leichten Spott seines Freundes Lucilius zurück mit dem Bemerken, man müsse, solange man lebt, lernen, wie man leben soll.

Er ist kein Freund der lauten Geselligkeit. Die philosophische Lektüre auf dem Ruhebett zieht er dem Theater und Zirkus vor. Seine stets anfällige Gesundheit mag diese Neigung begünstigt haben. Doch begnügt er sich nicht mit der theoretischen Fortbildung.

Am Leben selbst und aus den eigenen Fehlern sucht er zu lernen. Von Natur sind sie bildsam, wenn wir sie nicht selbst herabwürdigen. Wir müssen uns daher täglich zur Rechenschaft ziehen. Das tat Sextius, wenn er sich nach vollbrachtem Tagewerk fragte, sobald er sich zur nächtlichen Ruhe begeben hatte: Welchen schlechten Charakterzug hast du heute bei dir geheilt? Welcher schlechten Anlage hast du widerstanden? Sobald das Licht fortgetragen ist und meine Frau, die meine Gewohnheit schon kennt, schweigt, durchforsche ich meinen ganzen Tag und überdenke in der Rückschau, was ich getan und gesagt habe.

Nichts verberge ich mir, nichts übergehe ich. Warum sollte ich auch meine Fehler fürchten, da ich doch sagen kann: Unermüdlich ist Seneca auf eigene und fremde Besserung bedacht, fuchtlos sieht er dem Tode entgegen, jeden Tag nützt er so aus, als ob es der letzte wäre, und so darf er seine Lebensweisheit in die schönen Worte zusammenfassen: Als Philosoph hat Seneca ein eigenes System nicht geschaffen.

Er stützt sich vor allem auf die Stoiker. Die stoische Schule wurde im 4. Ihm folgten Kleanthes und Chrysippos. Wie schon Heraklit, vertritt die Stoa die Lehre von einer ordnenden Weltvernunft, dem Logos, der zugleich als aktives Prinzip gedacht wird.

Aus dieser Anschauung leitet sich die stoische Lehre von der Vorherrschaft der Vernunft in allen Lebensfragen ab. Der Rationalismus prägt auch das Gesicht der stoischen Ethik. Die unvernünftigen Affekte gelten als Verwirrungen des Geistes und sollen der Vernunft untergeordnet werden.

Dabei vertritt die Stoa einen moralischen Optimismus: Übereinstimmung mit der Vernunft ist also zugleich auch Übereinstimmung mit der eigensten Natur des Menschen. Die Tugend ist der höchste Wert. Aus der tugendhaften Haltung entspringt die rechte Tat. Tätigsein ist sittliche Pflicht. Besonders die Arbeit für die Gemeinschaft, für den Staat gilt als sittlich wertvoll.

Der soziale Sinn der stoischen Schule vertieft sich später zu umfassender Menschenliebe. Manche Einseitigkeiten der ursprünglichen stoischen Lehre sind von den späteren Stoikern gemildert oder beseitigt worden. So tritt schon bei Panaitios aus Rhodos — v. Neben das Wissen von allgemeingültigen sittlichen Gesetzen tritt hier die bedeutsame Einsicht in den Wert der individuellen moralischen Persönlichkeit [29]. So darf man wohl auch in Senecas Neigung, mit seiner Darstellung der sittlichen Probleme an die individuellen Besonderheiten eines einzelnen Menschen oder einer bestimmten Situation anzuknüpfen, einen Nachhall der Neuerung des Panaitios sehen, der die stoische Ethik aus der weltfremden Ferne rationalistischer Spekulationen wieder in die lebendige Problematik des Alltags hineingestellt hatte.

Sein Schüler Poseidonios —51 v. Das war die Gedankenwelt, in der Seneca aufwuchs. Gern erwähnt er auch später noch die Namen seiner stoischen Lehrer und Vorbilder. Er hielt sich für bedeutsame Gedanken offen, auch wenn sie aus dem gegnerischen Lager kamen. So tritt Seneca wiederholt mit warmen Worten für den vielgelästerten Epikur geb. Die gepflegte Geistigkeit Epikurs, seine Aufgeschlossenheit für alles Wertvolle, seine Abneigung gegen unnütze Spekulation fanden Senecas volle Zustimmung.

Er suchte die stoische Tatkraft mit dem epikureischen Sinn für Beschaulichkeit zu verbinden, wenn er auch im ganzen die Stoa über Epikur stellt. Noch andere Philosophen haben auf Senecas geistige Entwicklung eingewirkt. Sein Lehrer Sotion war Pythagoräer. Im Sinne des Pythagoras hat Seneca schon früh körperliche Askese geübt und sich vegetarisch ernährt.

Auch den Gedanken der Seelenwanderung entnahm er dem pythagoräischen Gedankenkreis. Nur die platonische Lehre, nach welcher das wahre Sein in der Welt der Ideen liegt, findet sein besonderes Interesse. Nicht alles, was Seneca schreibt, ist auf eigenem Boden gewachsen.

Er fühlt sich mehr als Vermittler griechischer Weisheit, nicht so sehr als selbständiger Schöpfer. Wahrscheinlich hat er sich sogar in einigen Schriften stark an griechische Vorbilder angelehnt. Aber das ändert nichts an dem Wert dieser Schriften. Er selbst hat bekannt, er sei gern bereit, den alten Weisen Gefolgschaft zu leisten, aber zum Sklaven eines Systems lasse er sich nicht machen: Wer vor uns Philosophie getrieben hat, ist nicht unser Herr, sondern unser Führer.

Die Wahrheit steht allen offen; noch ist sie nicht mit Beschlag belegt [30]. Auffallend und oft getadelt ist die Unsicherheit in Senecas metaphysischen Begriffen und Vorstellungen. Seine Verachtung der Metaphysik ist Absicht. So verwendet er auf die metaphysische Begründung seiner Lehre wenig Sorgfalt. Einzelne Sätze lassen ihn als einen Bekenner rein monotheistischer Gottesvorstellung erscheinen. Andere Aussprüche wieder erinnern an Spinozas Pantheismus. Scharf wendet er sich nur gegen die primitiven Göttervorstellungen der Antike.

Willst du ihn Schicksal nennen, so wirst du nicht irren. Er ist es, von dem alles abhängt, die Ursache der Ursachen. Willst du ihn Natur nennen, so wirst du keinen Fehler begehen. Er ist es, aus dem alles entstanden ist, durch seinen Geist leben wir. Willst du ihn Welt nennen, so wirst du nicht irren; denn er ist alles, was du siehst. Sein Wesen lebt auch in den Teilen, und er hält sich und das Seine aufrecht [32]. Wenn du diese sittlichen Werte anerkennst, dann tust du das gleiche auch mit dem Geiste selbst [33].

In den sittlichen Werten blitzt für den Menschen eine höhere Welt auf. Wie er sie nennt, ist unwichtig. In schärfsten Worten wendet sich Seneca gegen die grausamen Riten des antiken Götterkultes mit dem Bemerken, Götter, die durch Blut und Selbstverstümmelung verehrt werden wollten, seien keiner Verehrung würdig. Über die wahre Gottesverehrung sagt er: Vielmehr soll er mit reiner Gesinnung, mit gutem und würdigem Vorsatz verehrt werden.

Es ist nicht nötig, ihm Tempel aus aufgetürmten Felsblöcken zu errichten: So kommt Seneca von seiner kurzen metaphysischen Exkursion rasch wieder dorthin zurück, wo für ihn das Schwergewicht der Philosophie liegt: Ganz ähnlich geht es ihm mit der Betrachtung des metaphysischen Problems der Vorsehung.

Nicht was, sondern wie man es trägt, ist von Bedeutung. Das Unglück ist eine Gelegenheit für den guten Menschen, seine Tapferkeit zu zeigen. Seine Rechtfertigung Gottes erfolgt allein aus dem Ethos des Menschen.

Metaphysik, Logik und Dialektik sind für Seneca nie Selbstzweck, und auch als Mittel zum ethischen Zweck sind sie ihm nur mit Einschränkung willkommen. Sie wollen in der Silbenstecherei mit den Grammatikern wetteifern. Nur was praktisch-ethischen Wert hat, erscheint ihm wichtig. Es kam ihm weniger auf theoretische Spekulationen als auf praktische Verwirklichung ethischer Grundsätze an. Senecas Philosophie ist Erlebnisphilosophie. Dem theoretischen Logiker und Dialektiker hat sie nichts zu sagen.

Senecas Lebensweisheit schafft aus richtiger Erkenntnis und Wertung der Dinge Impulse zum praktischen sittlichen Handeln. Gerade die moderne Philosophie mit ihrer Überbewertung von Logik und Dialektik kann von der ethisch-zweckhaften Einstellung Senecas sehr viel lernen. Bezeichnend ist auch Senecas Haltung gegenüber der Naturwissenschaft.

Hier wehrt er sich ebenfalls gegen das Übergewicht der grauen Theorie. Mag auch manche seiner Erklärungen von Naturerscheinungen, die er übrigens nie als unanfechtbar hinstellt, in der heutigen Wissenschaft als überholt gelten, seine ganze Einstellung zur Natur und Forschung verdient auch heute noch stärkste Beachtung. Mit Ehrfurcht und Bewunderung tritt er den kosmischen Erscheinungen gegenüber.

Immer wieder aber fragt er sich: Wie bringt mich diese Erkenntnis als Mensch vorwärts, wie kann ich sittliche Impulse aus ihr ziehen? Die praktische Moralphilosophie steht im Mittelpunkt seines Interesses. Sie bildet den Kern seiner Lehre.

Seine Ethik will Seneca nur auf ein unerschütterliches Fundament bauen. Metaphysik und Logik erwiesen sich ihm dafür nicht als genügend sicher: Er predigt keine Askese, aber er hält die Gaben und Güter des Lebens nur locker in der Hand, bereit, sie jeden Augenblick fahren zu lassen. Wer sterben gelernt hat, hört auf, Knecht zu sein [40]. Immer wieder klingt in Senecas Schriften dieser Ton auf, manchmal gedämpft, nur angedeutet, manchmal mit mächtigem Pathos vorgetragen.

Diese Todesbereitschaft und Todessehnsucht findet ihre höchste pathetische Steigerung in dem paradoxen Satz der Trostschrift an Marcia: Wohl glaubt Seneca an ein besseres Jenseits, wohl hofft er, nach dem Tode in die Gemeinschaft der erlauchten Geister zu treten, denen er schon bei Lebzeiten zugetan war.

Aber nicht deshalb betont er immer wieder die Bedeutung des Denkens an den Tod. Er würde nicht anders zum Tode stehen, auch wenn für ihn kein metaphysischer Gedanke im Hintergrund stände: Zwar habe ich verdient, dort zugelassen zu werden; denn ich habe mich ja schon jetzt dort aufgehalten und mein geistiges Wesen dort heimisch gemacht, wie auch die Götter in mir Wohnung nahmen.

Gegen alle Möglichkeiten sucht er sich zu sichern. Innere Sicherheit in aller Unsicherheit des Lebens sucht er zu gewinnen. Defensiv ist auch Senecas Haltung gegenüber dem Schicksal. Aus dieser Haltung der Defensive, der ständigen Bereitschaft, entspringt jedoch keine pessimistische Resignation. Die heroische Haltung des alten Stoizismus gegenüber dem Schicksal verbindet Seneca aufs glücklichste mit den traditionellen soldatischen Tugenden des Römertums.

Der Unterschied zwischen gut und böse ist ein absoluter und objektiver, er wird nicht von menschlicher Meinung gesetzt, wie die Sophisten gelehrt hatten. Auch der Schuft, der den Erfolg seiner bösen Tat ernten will, sucht wenigstens den Schein des Guten zu wahren: Der Übeltäter strebt im allgemeinen nicht das Böse als solches in seinem Unwert an. Er folgt einer Begierde oder Leidenschaft und befriedigt diese, auch wenn er dadurch Werte verletzt.

Aber er betrügt sich dabei selbst und redet sich ein, es sei dies notwendig und unumgänglich. Solche Ungeheuerlichkeit ist Satanismus und fällt eigentlich schon aus dem Reich des Menschlichen heraus.

Das Gute gilt bei Seneca, wie wir sahen, absolut; es soll aber auch nur um seiner selbst willen angestrebt werden. Mit der Ablehnung der Lohnmoral erhebt sich Seneca weit über seine Zeit und nimmt Gedanken vorweg, die sich erst später wieder bei Kant finden.

Niemals darfst du dich ihrer Forderung entziehen. Mehr hat dir die Tugend nicht zu versprechen. Wenn gelegentlich ein Vorteil hinzukommt, so hast du ihn als Zugabe anzusehen. Der Lohn sittlich guter Handlungen liegt in ihnen selbst [47].

Scheinbar ist er ganz auf die Vernunftmoral der Stoiker festgelegt. Für die stoische Lehre fällt Tugend mit rechter Erkenntnis zusammen. Dieses Erlebnis der eigenen sittlichen Schwäche war der Antike im allgemeinen fremd. Besonders in der klassischen Philosophie bei Sokrates und Platon sowie später bei den Stoikern wurde die rechte Erkenntnis fast allein einer Erwähnung wert befunden [49].

Aber das ist nicht der ganze Seneca. Oft ist ihm die Distanz zwischen Erkennen und Tat zum eigenen schmerzlichen Erlebnis geworden, und so finden sich bei ihm viele Aussprüche, in denen sein ernstes Ringen mit den eigenen Fehlern und der inneren Schwäche ergreifenden Ausdruck findet.

Es ist eine Kunst, sittlich gut zu werden. Solche Worte klingen schon wesentlich anders als die dogmatische Behauptung der Stoa von der allein selig machenden vernünftigen Erkenntnis. Das ist also Senecas wahre Ansicht: Der Weg des Besserwerdens ist mühsam und steinig. Es gehört viel Kraft dazu, die rechte Erkenntnis zur Tat werden zu lassen. Auch über die Wege zum Besserwerden hat Seneca intensiv nachgedacht. Wir erfuhren bereits von seiner Gewohnheit abendlicher Selbstbetrachtung.

Die kritische Selbstbetrachtung ist nach seiner Meinung für den sittlichen Aufstieg des Menschen besonders wichtig. Aber nicht nur um eigene Besserung und eigenen Fortschritt ist Seneca besorgt.

Zwar ist er bereit, zu jedem zu sprechen, der ihn hören will. Stand und Beruf sollen kein Hindernis sein. Aber wenn er unter den Menschen kein Verständnis finden sollte, will er sich mit dem Wort des Epikur trösten: Aber es genügt ihm, wenn er diesen wenigen Helfer und Führer sein darf.

Durch Ermahnung will er sie zur Besinnung rufen. In der Handhabung dieser eindringlichen sittlichen Ermahnung ist er Meister. Er redet immer einen bestimmten Menschen seines Freundeskreises an. Dadurch verstärkt er die Wirkung: Jeder Leser fühlt sich persönlich angesprochen. Wenn auch die persönliche Ermahnung im Vordergrund steht, so hat Seneca die Wirkungsmöglichkeit der Ermahnung nicht überschätzt. Allein mit Vorschriften ist es nicht getan. Kleanthes hätte Zenons Lehre nicht so anschaulich geschildert, wenn er ihn nur gehört hätte: Aber er lebte mit ihm, hatte Einblick in die geheimsten Dinge und konnte ihn beobachten, ob er auch nach seiner Moralvorschrift lebte.

Platon und Aristoteles und alle jene weisen Schüler des Sokrates, deren Lehren sich nach den verschiedensten Richtungen entwickelten, haben mehr Gewinn aus der sittlichen Lebensführung des Sokrates gezogen als aus seinen Worten. Aus dem Allerinnersten heraus strahlt der sittlich hochstehende Mensch die Kraft des Guten aus.

Mit dem Wollen allein kann der Mensch aber seinen Charakter nicht von heute auf morgen ändern. Die sittliche Haltung des Menschen wurzelt tiefer als im Wollen. Guter Wille ist wertvoll, aber Wollen ist noch kein Sein. Seneca schildert uns diesen Vorgang, den er als guter Psychologe oft an sich und anderen beobachtet haben mag: Er war aber andererseits zu stark selbsttätige moralische Persönlichkeit, um die Überbewertung der Vernunft in der Stoa widerspruchslos anzuerkennen [XLV].

Er war vielleicht zu wenig systematischer Denker, um die Unvereinbarkeit der starren, stoischen Vernunftmoral und des lebendigen eigenen Erlebens zu bemerken. So gelang ihm die Befreiung vom stoischen Dogma wenigstens in der Theorie nicht vollständig. Aber Senecas Bedeutung als Philosoph ist nicht auf die Ethik beschränkt.

Für die gesamte Philosophie und Wissenschaft hat er in seiner grundsätzlichen Haltung zu allen Ergebnissen wissenschaftlicher Forschung eine bedeutsame Leistung vollbracht. Die naive Selbstsicherheit des Propheten und die kurzsichtige Überheblichkeit manches von seiner Unfehlbarkeit überzeugten Fachwissenschaftlers sind ihm fremd.

Seine kritische Zurückhaltung richtet sich nicht nur gegen fremde Ansichten, sondern vor allem gegen die Ergebnisse der eigenen Forschung. So kann die Wissenschaft vor allem eines bei Seneca lernen: Die Bescheidenheit des echten Forschers. Wahre Forschung sucht sich über die jeweils geltenden Anschauungen zu erheben [XLVI] und wägt auch den Wahrheitsgehalt einer ganz anders gearteten Anschauung unvoreingenommen ab.

Senecas Betrachtung naturwissenschaftlicher Probleme kann für alle wissenschaftliche Arbeit vorbildlich sein. Man vergleiche diese unvoreingenommene Aufgeschlossenheit Senecas gegenüber der damals unpopulären Anschauung von der Erddrehung mit der dogmatisch-engen Auffassung des Mittelalters.

Seneca dagegen sucht sich für alle Möglichkeiten offen zu halten. Es ist durchaus nicht Resignation, sondern nur kritische Zurückhaltung, wenn er sagt: Seneca hatte dieses Prinzip nicht nur auf die damalige Naturwissenschaft erfolgreich angewandt. Auch gegenüber der Frage, welches Schicksal den Menschen nach dem Tode erwartet, will er sich offenhalten für verschiedene Lösungen. Auf dem Gebiete der Ethik hindert ihn seine Zugehörigkeit zur stoischen Schule nicht, die sittlichen Phänomene mit unbefangenem Blick zu betrachten und so zu ganz anderen Ergebnissen zu gelangen, als die Schule vorschreibt.

Die einander widersprechenden und einander ablösenden Systembauten der Philosophie haben gleich dem babylonischen Turmbau nur eine völlige Verwirrung hinterlassen. Aber neben den Systemen mit ihren unreifen Lösungen und ihrer Wirklichkeitsferne steht eine andere Denkweise: Seneca ist trotz seines Ausgehens vom stoischen System kein Systemphilosoph; denn das stoische Gewand ist ihm überall zu eng.

Auch gegen das System gibt er der Wirklichkeit ihr Recht. Gerade in diesem Mut, mit eigenen Augen zu sehen und unbequeme Fragen aufzuwerfen, liegt eine beachtliche philosophische Leistung Senecas.

Alle dogmatische Enge liegt ihm fern. Er versteht es, den Blick des Lesers auf das Wesentliche, auf die beispielhafte Verwirklichung sittlicher Werte zu lenken.

Seine beschwörende Mahnung, im Gedränge des Alltags die höheren sittlichen Aufgaben des Menschseins nicht zu vergessen, spricht auch heute noch mit unverminderter Eindringlichkeit zu uns.

Die meisten Menschen, mein lieber Paulinus [62] , beschweren sich über die Bosheit der Natur, die uns nur eine winzige Spanne Zeit zum Leben gegeben habe.

Über diesen vermeintlichen allgemeinen Übelstand jammert aber nicht nur die Masse und der Durchschnittsmensch; diese Empfindung hat auch berühmte Männer zu Klagen verleitet. Wir haben nicht zu wenig Zeit, sondern wir vergeuden zuviel.

Es ist schon so: Wir bekommen nicht ein kurzes Leben zugeteilt, sondern wir machen es selbst kurz. Wir haben nicht zu wenig Zeit, sondern wir verschwenden zuviel. Was beklagen wir uns über die Natur? Sie hat sich uns gütig gezeigt: Aber den einen hält unersättliche Habsucht gefangen, den anderen eine emsige Geschäftigkeit bei überflüssigen Beschäftigungen. Den einen treibt ein glühender Ehrgeiz, der sich von fremdem Urteil abhängig macht, bis zur Erschöpfung umher, den anderen schleift seine Gewinnsucht und sein niederer Krämergeist weit über Länder und Meere.

Viele Leute sind ganz erfüllt von dem Wunsche, es möge ihnen so ergehen, wie es anderen geht, oder sie bewegen sich in Klagen über ihr eigenes Geschick. Die meisten aber verfolgen kein bestimmtes Ziel.

Ein unsteter Leichtsinn, verbunden mit innerer Unzufriedenheit, treibt sie immer wieder zu neuen Plänen. Niemand tritt für sich selbst ein, einer verzehrt sich im Dienste des anderen. Der eine kümmert sich um diesen, der andere um jenen.

Um sich selbst kümmert sich keiner. Sie beklagen sich über die abweisende Haltung der Höhergestellten, die für ihre zudringlichen Aufwartungen keine Zeit haben. So wagt es jemand, sich über den Hochmut eines anderen zu beklagen, der selbst nie für sich Zeit hat.

Es ist auch nicht nötig, solche Dienstfertigkeit jemandem hoch anzurechnen: Als du deine Dienste anbotest, wolltest du nicht für einen anderen da sein, sondern konntest es mit dir selbst nicht mehr aushalten. Ja, wenn nur ein unwesentlicher Streit über den Verlauf der Grenze entsteht, greifen sie schon zu den Waffen. Aber in ihr Leben lassen sie andere einbrechen, sie ebnen sogar denen die Wege, die in Zukunft über ihr Leben verfügen sollen. Nehmen wir einen aus dem Kreise der alten Männer: Wir sehen, du hast das höchste Alter erreicht, das [4] einem Menschen beschieden ist.

Hundert Jahre oder mehr hast du auf dem Rücken. Hierzu rechne Krankheiten, die wir selbst heraufbeschwören, und die Zeit, die zwecklos vertan ist. Du wirst sehen, dir bleiben viel weniger Jahre, als du dir nach deinem Geburtstag ausrechnest. Rufe dir ins Gedächtnis zurück, wann deine Entschlüsse fest waren, welcher Tag so verlief, wie du es dir vorgenommen hattest, wann du zu sinnvoller Anwendung deiner Fähigkeiten kamst, wann deine Miene ruhig war und deine Stimmung furchtlos.

Überlege dir auch, was du in dieser langen Zeit wirklich geleistet hast. Bedenke, wie wenig dir von deinem Leben bleibt! Woran liegt das alles? Ihr lebt, als ob ihr immer leben würdet. Ihr bemerkt nicht, wieviel Zeit schon verflossen ist. Aber dieser Tag, der irgendeinem Menschen oder einer gleichgültigen Angelegenheit gewidmet war, ist vielleicht schon euer letzter.

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