Imperial Cleaning

Vögel in der Stadt

Als die jungen Wanderfalken die Transportkartons verliesen sah man ihnen richtig an, wie sie sich freuten wieder in der Freiheit zu sein. Dort findet Ihr auch Bilder, auf denen Ihr sehen könnt, wie Mehlschwalben heutzutage in der Stadt brüten.

Point of View Dynamics 365: Die Zukunft digit ...

AutoScout24: Europaweit der größte Online-Automarkt.

Sie bekommen erst wieder Nahrung, wenn sie soviel Gewicht abgenommen haben, dass sie hoch fliegen können. Dieses dauert in der Regel 1 bis 2 Tage. Und nun komme ich zu einem Problem das sich jedes Jahr wiederholt. Und zwar nicht nur in Hamburg, sondern es kann in allen Städten passieren in denen Wanderfalken brüten. Durch die Unwissenheit und Besorgnis einiger Mitbürger werden jedes Jahr junge Wanderfalken eingefangen, die beim Ausfliegen nur am Boden sitzen und lautstark nach Nahrung rufen.

Diese kommen in Hamburg sofort und nehmen die Wanderfalken Falco peregrinus mit. Nach der tierärztlichen Untersuchung stellt sich meistens heraus das die jungen Wanderfalken kerngesund sind.

Und was wird jetzt mit den jungen Wanderfalken gemacht? Sie kommen in eine artgerechte Auffangstation oder Falknerei. Von dort sollen sie dann später wieder ausgewildert werden. Es ist doch nicht richtig den Eltern die Kinder wegzunehmen und sie an anderer Stelle wieder in die Freiheit zu entlassen. Der richtige Weg wäre es, gesunde junge Wanderfalken an der Fundstelle auf ein Dach zu setzen.

Denn dort sind sie vor Hunden und dem Autoverkehr geschützt. Sobald sie genügend Gewicht verloren haben und fliegen können werden sie von den Eltern wieder mit Nahrung versorgt. Zwei junge Wanderfalken in Hamburg, vom Wasserturm in Rothenburgsort, wurden auch von der Tierrettung aufgegriffen.

Erst nach tägiger Gefangenschaft gelang es uns sie wieder in die Freiheit zu entlassen. Wir haben sie in der Nähe des Wasserturmes auf einem Flachdach freigelassen ausgewildert. Das war ein Erlebnis, das man nicht so schnell vergisst. Als die jungen Wanderfalken die Transportkartons verliesen sah man ihnen richtig an, wie sie sich freuten wieder in der Freiheit zu sein.

Nun erst mal ein paar Bilder von der Freilassung Auswilderung. Wie Ihr jetzt auf den Bildern sehen konntet, kann wohl jeder nachvollziehen wie die jungen Wanderfalken sich gefreut haben wieder bei ihrer Familie zu sein. Der Ruf der jungen Wanderfalken war weit zu hören. Nach Erkunden des Daches flog einer auf das Nachbardach und ruhte sich dort erst mal aus. Den anderen Wanderfalken sah ich nach kurzer Zeit auf dem oberen Rand des Wasserturmes. Dort wurde er noch am gleichen Abend vom Altvogel mit einer gerupften Taube versorgt.

Als das Wanderfalken-Männchen zur Jagd aufbrach folgten ihm gleich zwei der Jungvögel. Ich konnte keinen Unterschied im Verhalten dieser beiden Wanderfalken gegenüber jungen Wanderfalken die nicht in Gefangenschaft waren feststellen.

Man sollte im heutigen Zeitalter gleich bei Neubauten darauf achten, das die Nistplätze für unsere Mitbewohner mit eingebaut werden. Und wenn es nur eine kleine Spalte im Mauerwerk ist. Die Hamburger Vögel haben es zur Zeit sehr schwer einen geeigneten Nistplatz zu finden. Hier könnt Ihr mehr über das Verhalten der Vögel und ihren Lebensraum erfahren. Ich bin der Meinung, das man beim Neubau der Hafencity nicht genügend an die Zusammenhänge in der Natur gedacht hat.

Hätte man beim Umbau der Hafencity genügend Nistplätze eingebaut, dann hätten die Spinnen Brückenspinne nicht so ein leichtes Spiel. Sogar die Krähen suchen im Hambuger Hafen nach Spinnen. Würde man nicht immer versuchen in die Natur einzugreifen , gäbe es in vieler Hinsicht auch weniger Probleme.

Ich habe ja schon mehrmals über die Vogelwelt auf der Elbinsel Wilhelmsburg berichtet. Ich hoffe das da nicht die gleichen Fehler gemacht werden wie woanders. Die Bilder die ich Euch hier zeige stammen von der Elbinsel.

Ich hoffe das die Vielfalt der Vogelwelt erhalten bleibt. So viele Vögel gibt es nicht mehr in der Stadt. Wollt Ihr etwas über das Wissen der Vögel erfahren, dann besucht meine Seite: Im Industriegebiet von Wilhelmsburg gibt es immer was zu sehen. Der Sperber, der Wanderfalke , die Waldohreule , der Mäusebussard, der Austernfischer, die Singdrossel , die Nilgans, der Steinschmätzer , Zaunkönig und viele viele andere Vögel haben hier ihr Zuhause.

Sogar eine kleine Graureiher Brutkolonie haben wir in Wilhelmsburg. Und so soll es auch bleiben. Nicht das durch die illegale Greifvogelverfolgung in Deutschland die Zahl der Vögel abnimmt.

Es ist egal zu welcher Jahreszeit oder zu welcher Tageszeit man unterwegs ist. In einer Stadt wie Hamburg kann man immer etwas besonderes sehen. Weitere besondere Bilder findet Ihr auf meiner Seite: Ich würde mich freuen wenn jeder etwas dazu beiträgt, die Vielfalt der Tiere und der Vögel in der Stadt zu erhalten, wenn nicht sogar zu erhöhen.

Die Tiere sind bescheiden. Sie benötigen nur einen Nistplatz, etwas zum trinken, ein paar Körner zum fressen und eine Badestelle.

Als Belohnung dafür gibt es jeden Tag ein paar Lieder und wir können schöne und interessante Beobachtungen machen. Nun zum Schluss ein paar Bilder aus der Stadt. In einer Stadt wie Hamburg, kann man immer etwas neues in der heimischen Vogelwelt beobachten. Kürzlich konnte ich im Hamburger Hafen, an einem alten Lagerhaus, einen Wanderfalken am Stockenten-Brutplatz beobachten.

Mehr zum Thema unter: Wenn man Vögel in der Stadt über einen längeren Zeitraum beobachtet, fällt so einiges auf. Da die offenen Stellen in der Stadt zugepflastert werden, haben die Schwalben es immer schwerer Nistmaterial für ihre Nester zu finden.

Mitgliederbereich

Share this: